Die Ausgangslage, um sich als Transportunternehmer selbständig zu machen, ist gut. Laut den Zahlen von Statista, befassen sich in Deutschland etwa 50.000 Betriebe mit dem Transport von Gütern über Land. Der Konkurrenzkampf ist hart, obwohl bedingt durch den zunehmenden Onlinehandel, die Logistik einen großen Zuwachs verzeichnen kann.

Die Konkurrenz- und Marktlage richtig einschätzen

In kaum einem Gewerbe findet ein so erbitterter Preiskampf statt, wie bei den Transportunternehmen. Die Gefahr ist groß, mit zu niedrigen Preisen in den Markt einzusteigen. Gründer sollten versuchen, sich durch besondere Leistungen von der Konkurrenz abzuheben, beispielsweise indem sie individuelle Transportlösungen anbieten. Zunächst bedeutet dies, den Markt und die Konkurrenz genau zu analysieren und sich die folgenden Fragen zu stellen:

  • Welcher Standort ist geeignet und warum?
  • Welche Güter sollen transportiert werden?
  • Welche besonderen Leistungen kann das neu gegründete Unternehmen bieten?
  • Wie viele Betriebe in der Region haben ein ähnliches Tätigkeitsfeld?
  • Wie sieht es mit der Nachfrage besteht nach diesen Leistungen aus?

Bei der Gründung einer Spedition ist für den Standort nicht die Nähe zum Kunden wichtig, sondern es kommt eher auf eine gute Verkehrsanbindung an. Der Fuhrpark des Unternehmens sollte seinen Standort dort haben, wo die Anbindungen in möglichst alle Richtungen optimal sind. Am besten an einem wichtigen Knotenpunkt der Region, damit er die Kunden in allen Richtungen bedienen kann.

Dienstleistungen, die ein Transportunternehmen anbieten kann

Im Bereich Transport sind nationale und internationale Lieferungen möglich. Das Unternehmen kann sich aber auch auf den Transport von Möbeln beschränken oder Recyclingdienstleistungen anbieten.

Wer schon einiges an Erfahrung im Transportwesen mitbringt, kann sich auf Gefahrguttransporte oder Schwerlasttransporte fokussieren. Auch Eiltransporte oder Kurierdienste sind möglich.

Fachliche Voraussetzungen für eine Existenzgründung als Transportunternehmer

Bei einem Transportunternehmen handelt es sich um kein Handwerksunternehmen im eigentlichen Sinne. Die Zulassungsvoraussetzungen für die Selbständigkeit als Transportunternehmer hängen von der Größe der Fahrzeuge und den Gütern ab, die der Unternehmer transportieren will.

Die strengsten Regeln bestehen für Gefahrgüter, die mit Lkws von über 3,5 Tonnen bewegt werden. Wer normale Frachten in Kleinlastern bis zu einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen bewegt, muss keine Bedingungen erfüllen.

Bedingungen für Transportunternehmen mit Fahrzeugen über 3,5 Tonnen

Um dieGenehmigung zu erhalten, müssen Gründer drei Bescheinigungen vorlegen.

Fachliche Eignung
Die fachliche Eignung belegt der Gründer durch eine Prüfung bei der IHK. Er weist darin seine Kenntnisse im Recht, in kaufmännischer und finanzieller Unternehmensführung, sein Wissen über technische Normen und den technischen Betrieb, nach. Auch Straßenverkehrssicherheit, Unfallverhütung, Umweltschutz und der grenzüberschreitende Verkehr sind Prüfungsthemen.

Die Kammern vermitteln bei Bedarf prüfungsrelevant Fachliteratur und Seminare zur Vorbereitung.

Finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Gründer muss seine Liquidität nachweisen können. Für das erste Fahrzeug muss er Eigenkapital in Höhe von 9.000 Euro haben, jedes weitere Auto erfordert zusätzliches Eigenkapital von 5.000 Euro. Der Steuerberater stellt eine entsprechende Bestätigung aus.

Persönliche Zuverlässigkeit
Die Genehmigungsbehörde überzeugt sich von der persönlichen Zuverlässigkeit des Gründers. Aus diesem Grund prüft Sie folgende Unterlagen:

  • Führungszeugnis
  • Auszüge aus dem Verkehrszentralregister
  • Auszüge aus dem Gewerbezentralregister

Nachweise für den internationalen Verkehr
Um Transporte über Grenzen von Staaten der Europäischen Union (EU) sowie des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) durchzuführen, benötigen Transportunternehmen eine Gemeinschaftslizenz (EG-Lizenz). Die Lizenz nach Art. 4 VO (EG) Nr. 1072/2009 ist beim zuständigen Regierungsbezirk zu beantragen.

Erlaubnis, Gefahrgut zu transportieren
Alle Fahrer von Gefahrguttransporten in kennzeichnungspflichtigen Mengen benötigen eine ADR-Bescheinigung, welche die IHK im Rahmen einer Schulung erteilt. Neben dem Basiskurs benötigen die Fahrer gegebenenfalls Aufbaukurse für Tanktransporte, Transporte von explosiven oder radioaktiven Stoffen.

Kosten für die Gründung eines Transportunternehmens

Welche Kosten auf den Gründer zukommen, hängt vom Vorhaben ab. Ein detaillierter Businessplan weist den Kapitalbedarf aus. Bei dessen Erstellung helfen Steuer- und Gründungsberater, aber auch die Industrie- und Handelskammer. Der Plan ermöglicht auch, Kredite und Fördermittel zu erhalten.

Kosten für die Grundausstattung

Selbst wer nur Fahrzeuge von unter drei Tonnen einsetzt, benötigt mindestens 40.000 Euro an Gründungskapital, das für ein finanzielles Polster sorgt, denn in den ersten Monaten sind keine Zahlungseingänge zu erwarten.

Fahrzeuge für das Transportunternehmen

Wie groß und welcher Art das Fahrzeug des Transportunternehmers sein muss, hängt vom geplanten Leistungsspektrum ab. Unternehmen, die beispielsweise sich auf Expresssendungen im Langstreckenbereich spezialisieren oder Kurierdienste, benötigen eine Kastenwagen. Für andere Transportleistungen sind Pritschenwagen erforderlich oder Kleintransporter oder sogar große Lkws. Das angebotene Leistungsspektrum sollte sich immer von der bereits ansässigen Konkurrenz abheben und es ist extrem wichtig, über den passenden Fuhrpark zu verfügen.

Der erforderliche Kapitaleinsatz schwankt daher von moderaten 25.000 Euro bis zu einem Betrag, der an die Millionengrenze gehen kann. Generell ist für Gründer Leasing sinnvoller als Kauf, denn dieses schont als Finanzierungsinstrument die Liquidität. [Link zu /grundausstattung#Fahrzeuge]

In der Regel ist beim Abschluss des Leasingvertrags eine Sonderzahlung zu entrichten. Deren Höhe hängt unter anderem vom Wert des Leasinggegenstandes und der Bonität des Leasingnehmers ab.

Die Sonderzahlung können Unternehmen, die der Einnahmen-Überschussrechnung unterliegen, sofort in voller Höhe absetzen, um den Gewinn im Anschaffungsjahr zu senken. Das reduziert die Steuerlast.

Für ein Fahrzeug im Wert von etwa 40.000 Euro ist mit einem Sonderanzahlungsbetrag von 1.000 bis 5.000 Euro zu rechnen.

Fahrzeugeinrichtung / Innenausbau
Ob eine Inneneinrichtung erforderlich ist, hängt ebenfalls davon ab, welche Güter der Transportunternehmer bewegen will. Generell muss er auf eine ausreichende Ladungssicherheit achten.

Spanngurte und Ähnliches für Transportfahrzeuge sind für 1.000 bis 1.500 Euro zu bekommen. Generell hängen die Kosten aber stark von der geplanten Art des Transportes ab.

Folierung
Das Fahrzeug des Transportunternehmens ist seine fahrbare Plakatwand. Diese sollte der Gründer nutzen, um sein Unternehmen bekannt zu machen.

Für Transportunternehmer bietet es sich an, nicht nur Logo, Anschrift und die Telefonnummer deutlich sichtbar auf den Türen anzubringen. Eine großzügig gestaltete Werbung am Heck und über die gesamten Seitenfronten ist ideal.

Bedruckte Folien anfertigen und fachgerecht anbringen zu lassen, kostet mindestens 3.000 Euro.

Arbeitskleidung für Transportunternehmer

Natürlich kann jeder Transportunternehmer in seiner privaten Kleidung auf Tour gehen. Einen nachhaltigeren Eindruck hinterlässt das Unternehmen, wenn alle Fahrer in einheitlicher Kleidung auftreten, die einen Werbeaufdruck trägt. Für Jeans, Shirts und Jacken fallen etwa 300 Euro an Kosten pro Person an.

Handelt es sich um ein Umzugsunternehmen, sind Arbeitshosen wie Bundhosen, Latzhosen oder ein Overall sowie Handschuhe und ein stabiles Schuhwerk von Vorteil, denn oft müssen schwere Gegenstände transportiert werden.

Büro und Computer

Telefon, Computer und Software sind das Handwerkszeug, um Fahrten zu planen, die Buchhaltung zu erledigen und den Kontakt zu Kunden zu halten. Ein Büroraum ist überflüssig, denn zu Beginn ist der Inhaber in der Regel selbst im Transporter unterwegs und daher nicht im Büro anzutreffen.

Empfehlenswert sind außerdem spezielle Software-Lösungen, die es für Transporteure auf dem Markt zu kaufen gibt. Damit lassen sich die kompletten Ablaufprozesse optimieren und Transporte planen. Außerdem lassen sich mit der Software Transporte überwachen und auch steuern.

300 bis 500 Euro sind für die Büroausstattung anzusetzen, ohne die Software, die je nach Umfang sehr unterschiedlich im Preis ist. Eine solche Software ist beispielsweise zu empfehlen, wenn es sich um ein größeres Transportunternehmen handelt.

Geschäftsausstattung: Briefpapier, Logo und Visitenkarten

Ein interessantes und aussagekräftiges Logo, das neben Fahrzeug und Kleidung auch ein professionelles Geschäftspapier und die Visitenkarten des Unternehmens ziert, ist wichtig.

Diese Grundausstattung dient dem Wiedererkennen und macht einen seriösen Eindruck. Gründer sollten mindestens 500 Euro einplanen um sich alles von einer Grafikagentur oder einem Webdesigner gestalten zu lassen. Viele Agenturen bietet Gründungspakete zu günstigen Preisen an.

Laufende Kosten

In die Gründungskalkulation müssen grundsätzlich auch die laufenden Kosten für mindestens sechs Monate einfließen, denn zu Beginn sind keine Zahlungseingänge zu erwarten. Etwa 1.500 Euro monatlich ohne Lebenshaltungskosten reichen aus, denn ein Transportunternehmer hat nur geringe wiederkehrende Kosten, wenn keine Aufträge vorliegen.

Mitgliedschaften

Jeder Transportunternehmer ist zur Mitgliedschaft in der örtlich zuständigen IHK verpflichtet. Er muss den Betrieb auch der Berufsgenossenschaft melden.

IHK
Die regionalen Kammern bestimmen die Höhe der Beiträge nach unterschiedlichen Kriterien. In der Regel sind die Rechtsform und der Gewerbeertrag ausschlaggebend für die Höhe der Beiträge.

Ein Einzelunternehmer, der mit seinem Betrieb weniger als 25.000 Euro Gewinn erzielt, zahlt meist Jahresbeiträge von 25 bis 50 Euro.

Berufsgenossenschaft
Transportunternehmen gehören zwangsweise der BG Verkehrswirtschaft Post-Logistik Telekommunikation an. Da die Genossenschaft die Beiträge an die Bruttolohnsumme koppelt, entstehen Betrieben, die keine Mitarbeiter haben, keine Kosten.

Die Berufsgenossenschaft bietet Sicherheitsberatung und übernimmt Kosten, die durch Berufsunfälle oder Berufskrankheiten entstehen. Sie legt die tatsächlich entstandenen Kosten nach einem komplizierten Schlüssel um. Dieser berücksichtigt das Risiko der Tätigkeit sowie den Anteil der Aufwendungen für die verschiedenen Branchen.

Innungen
Zahlreiche Innungen und Verbände vertreten die Interessen von Transportunternehmen. Fuhrgewerbe-Innungen agieren meist regional, während der Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) e.V. mit über 1.200 Mitgliedsbetrieben oder die Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. mit etwa 6.800 Mitgliedern bundesweit zuständig ist. Außerdem gibt es viele Fachverbände, welche die Interessen einzelne Branchen wie den Möbeltransport oder die Entsorger vertreten.

Eine Mitgliedschaft bietet kompetente und individuelle Beratung zu transport- und arbeitsrechtlichen sowie betriebswirtschaftlichen und logistischen Fragen; praxisbezogenen Dienstleistungen (beispielsweise im Bereich LKW-Maut) sowie gezielte Weiterbildungsmaßnahmen.

Der Jahresbeitrag liegt meist in einem Bereich von 200 bis 500 Euro.

Fahrzeuge

Der Lkw oder die Lkws verursachen zum Teil fixe Kosten, die immer anfallen und variable Kosten, die von der Fahrleistung abhängen. Letztere entstehen in der Regel nur, wenn Aufträge vorliegen. Sie sind daher bei der Gründungskalkulation nur teilweise von Bedeutung.

Fixe Kosten
Leasingraten, Kfz-Steuer, Versicherungen und Zahlungen für vorgeschriebene Sicherheitsuntersuchungen fallen immer an. Je nach Typ und Wert des Fahrzeuges sind für das Fahrzeug monatlichen zwischen 200 und 1.000 Euro an den Leasinggeber zu zahlen.

Ab dem Tag der Zulassung verlangen die Finanzämter die Kraftfahrzeugsteuer für ein Jahr im Voraus. Sie beträgt meist zwischen 200 und 600 Euro.

Eine Vollkaskoversicherung mit 1.000 Euro Selbstbeteiligung und eine Haftpflichtversicherung, schlägt jährlich mit 700 bis 1.500 Euro zu Buche.

Lkws müssen jährlich zu einer Hauptuntersuchung. Je nach Gesamtgewicht ist zusätzlich alle 6 Monate zu einer Sicherheitsprüfung nötig. Insgesamt sind 200 bis 500 Euro im Jahr einzukalkulieren.

Selbst wenn das Fahrzeug steht, fallen also monatlich zwischen 300 und 1.200 Euro an. Der größte Teil davon entfällt auf die Leasingraten.

Variable Kosten
Für Kraftstoff, Verschleiß und Wartungsarbeiten sind zwischen 0,70 und 1,10 Euro pro Kilometer zu veranschlagen. Dieser Betrag ist für die Gründungskalkulation kaum von Bedeutung, da er nur anfällt, wenn der Lkw fährt, also ein Auftrag vorliegt.

Transportrechnungen sind sofort fällig, aber es kann immer zu Verzögerungen kommen. Auf der sicheren Seite ist, wer davon ausgeht, dass eine monatliche Fahrleistung vorzufinanzieren ist.

Transportunternehmer, die ohne Personal auskommen, können höchstens 10.000 Kilometer im Monat zurücklegen. Dies bedeutet eine Rücklage, dass eine Rücklage von 7.000 bis 11.000 Euro vorhanden sein sollte.

Versicherungen

Wenn der Transportunternehmer seine Dienste mit einem Fahrzeug anbietet, das über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht aufweist, ist er nach dem Güterkraftverkehrsgesetz  (§ 7a GüKG) verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen, welche die gesetzliche Haftung wegen Güter- und Verspätungsschäden (vierter Abschnitt des vierten Buches des Handelsgesetzbuchs) abdeckt. Eine Frachtführerhaftpflicht ist hier die richtige Versicherung

Auch ohne diese Verpflichtung ist der Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung zu empfehlen. Diese kostet zwischen 90 und 200 Euro im Monat.

Miete / Nebenkosten / Strom / Wasser / Telefon

Transportunternehmen, die keine Lagerhaltung anbieten, müssen lediglich etwa 80 bis 120 Euro für Strom, Wasser und Telefon berücksichtigen.

Marketing

Das Marketing für den Transportunternehmer ist relativ einfach, weil zahlreiche Börsen die Dienstleistung der Transportvermittlung anbieten. Die Zielgruppe sollte aber eindeutig geklärt sein, um eine erfolgreiche Marketingstrategie zu betreiben

Webseite
Kunden suchen selten über eine allgemeine Suchmaschine nach einem Transportunternehmen. Daher ist eine eigene Homepage nicht so sehr wichtig, es ist aber trotzdem ratsam eine Webseite zu besitzen. Eine gute und suchmaschinenoptimierte Homepage erstellt eine Webagentur bereits ab 1.000 Euro.

Werbung online 
Gründer sollten das Unternehmen auf Handwerkerportalen wie MyHammer und auf Webportalen anmelden, die sich auf das Vermitteln von Transporten spezialisiert haben. Dank der guten Reichweite in den Suchmaschinen, die einige Portale bieten können, wird das Unternehmen von potentiellen Neukunden leichter im Netz gefunden, wenn sie in ihrer Nähe nach einem Transportunternehmen suchen.

Auch vor Social Media sollten Transportunternehmer nicht zurückschrecken, denn dort lässt sich schnell und kostengünstig werben. Eine eigene Unternehmensseite hilft dabei, Termine bekanntzugeben, die Kunden hinter die Kulissen schauen zu lassen und in direkte Kommunikation mit ihnen zu treten.

Werbung offline
Die Aufgabe von Speditionenist das Versenden von Gütern. Sie verfügen meist nicht über einen Fuhrpark, der alle Fahrten ausführen kann, sondern sie organisieren den Transport. Für Gründer im Transportgewerbe ist daher eine enge Zusammenarbeit mit Spediteuren wünschenswert. Sie sollten mit den Spediteuren persönlich Kontakt aufnehmen und eine Visitenkarte sowie ein Angebot hinterlassen.

50 bis 100 Euro im Monat reichen aus, um sich mit entsprechenden Drucksachen zu versorgen.

Checkliste: Transportunternehmen gründen

  1. Sind die fachlichen Voraussetzungen erfüllt? Welche Dienste will der Transporteur anbieten?
  2. Ist das Gründungskapital für den Start vorhanden? Reicht das vorgeschriebene Eigenkapital aus? Businessplan erstellen, um Gründungszuschuss zu bekommen
  3. Gewerbeanmeldung erledigen
  4. Bei der IHK und der Berufsgenossenschaft melden
  5. Eventuell Innungsmitgliedschaft beantragen
  6. Fahrzeuge anschaffen
  7. Werbung für den Betrieb machen
  8. Aufträge annehmen und Termine bei den Kunden planen

Beschaffung

Besonders wenn das Transportunternehmen einen großen Lkw anschaffen will, sollte sich der Gründer nach einem Gebrauchtwagen umsehen. Portale im Internet und viele Händler bieten diese günstig an. Meist handelt es sich um Leasingrücknahmen. Die Fahrzeuge sind überwiegend in einem guten Zustand und haben einen relativ niedrigen Kilometerstand. Meist ist Leasing möglich und die Anbieter geben auch Garantie auf die Fahrzeuge.

Spezialisierungen

Im Transportgewerbe sind Spezialisierungen üblich. Gründer müssen sich entscheiden, welche Leistungen Sie anbieten möchten. Stückgut, Paletten-Versand, Haus-zu-Haus-Service, Zulieferungen zu Speditionshöfen sind übliche Spezialisierungen.

Auch eine Beschränkung nach Fahrzeugart wie Tankwagen, Ladeplattform, Tankwagen oder Silotransport ist möglich. Andere transportieren nur bestimmte Frachten wie Milch, Heizöl, Getreide oder Anderes.

Zertifizierungen
Die Industrie- und Handelskammern bieten eine Zertifizierung als Fachwirt für Güterverkehr und Logistik (IHK) an.

Verschiedene private Akademien führen einen Fuhrpark Check durch, der die Rechtskonformität der Logistik bescheinigt.

Beide Zertifikate geben den Auftraggebern Sicherheit, dass das Transportunternehmen seriös arbeitet.


Bildnachweis Titelbild: © cdz / Pixabay