Straßenbauer sind für alle Arten von Straßen zuständig, seien es Fußwege, Fahrradwege, Parkplatzanlagen oder Rollfelder. Sie vermessen das zu bebauende Gelände und fertigen Pläne zur Umsetzung an. Auch ist der Straßenbauer dafür verantwortlich Baustellen einzurichten und Straßen abzusperren oder künstliche Böschungen herzustellen und die Instandhaltung von Straßen wie die Beseitigung von Schlaglöchern zu erledigen. Als Gründer kommen aber eher kleinere Aufträge in Frage.

Die Zahl der Betriebe im Straßenbau mit mehr als 20 Mitarbeitern stieg laut Statista von 954 im Jahr 2016 auf 983 im Jahr 2017. Diese teilen sich einen Gesamtumsatz von etwa zehn Milliarden Euro. Insgesamt geht es der Branche recht gut, aber ein Start in die Selbstständigkeit kann sich schwierig gestalten, denn es gibt viele große Betriebe, die gut im Geschäft sind.

Die Konkurrenz- und Marktlage richtig einschätzen

Existenzgründer können in der Regel nicht mit den großen der Branche mithalten. Aber es gibt Nischen, die Existenzgründer durchaus erfolgreich bedienen können. Gerade Kleinstaufträge wie das Befestigen von Einfahrten oder das Anlegen eines Sportplatzes, kann für Gründer interessant sein, denn die großen Konkurrenten haben kaum Interesse an solchen Aufträgen. Wer in den Straßenbau-Markt einsteigen will, sollte folgende Fragen beantworten können:

  • Welche Arbeiten können angeboten werden?
  • Wie ist die Auftragslage in der Region in Bezug auf dieses Segment?
  • Wie viele Betriebe in der Nähe bieten ähnliche Leistungen an?

Es lohnt sich vor Gründung eine genaue Analyse zu erstellen, denn dies ist die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens.

Fachliche Voraussetzungen für eine Existenzgründung als Straßenbauer

Das Gewerk des Straßenbaus trägt eine große Verantwortung, denn in den größten Bereichen ist er für die Organisation des Verkehrs verantwortlich.

Selbständige Straßenbauer benötigen einen Meisterbrief

Der Straßenbauer ist ein zulassungspflichtiges Handwerk, welches in der Anlage A der Handwerksordnung erfasst ist.  Es besteht Meisterpflicht, wenn ein Handwerker sich in diesem Bereich selbständig machen möchte. Gleichzeitig ist der Meistertitel auch ein Qualitätsmerkmal und Aushängeschild für den Betrieb.

Sonderregelungen ermöglichen es auch erfahrenen Gesellen, sich selbstständig zu machen.

Gründungskosten für Straßenbauer

Existenzgründer müssen nur einen Teil der Gründungskosten aus eigenen Mitteln aufbringen. Fördermittel und Kredite erleichtern den Start in die Selbstständigkeit. Voraussetzung ist ein detaillierte Businessplan. Bei dessen Erstellung helfen Handwerkskammer, Innung oder Gründungsberater.

Kosten für die Grundausstattung

Für die Gründung eines Straßenbaubetriebs sollte grob geschätzt ein Startkapital von mindestens 100.000 Euro zur Verfügung stehen. Der Betrieb benötigt teure Maschinen und muss von Anfang an zumindest einen Mitarbeiter haben. Aus diesem Grund ist ein hohes Startkapital notwendig.

Das Straßenbauer-Fahrzeug

Straßenbauer benötigen einen Pkw und einen Lkw, da sie schweres Gerät zum Einsatzort transportieren müssen. Für einen älteren gebrauchten Lastwagen sind etwa 25.000 Euro zu veranschlagen, ein neuer Lkw kostet zwischen 70.000 Euro und 100.000.

Natürlich sollten Gründer die Fahrzeuge immer leasen, aber die hohen Kaufpreise machen sich auch bei der Leasingsonderzahlung und den Raten bemerkbar. Mehr dazu in unserem Artikel zur Grundausstattung eines Handwerksbetriebs.

Die Leasingsonderzahlung verlangen Leasinggeber als Sicherheit. Die Zahlung reduziert die Raten und hängt vom Kaufpreis sowie der Bonität des Leasingnehmers ab. Eine hohe Sonderzahlung ist für Unternehmen, die der Einnahmen-Überschussrechnung unterliegen, interessant, denn sie können diese, sofort in voller Höhe als Betriebsausgabe absetzen.

Für einen neuen Lkw beträgt die Sonderzahlung meist 5.000 bis 20.000 Euro, für einen Pkw oder einen gebrauchten Lkw ist mit 1.000 bis 5.000 Euro zu kalkulieren.

Fahrzeugeinrichtung / Innenausbau
Straßenbauer benötigen keine spezielle Inneneinrichtung, aber Material zur Ladungssicherung und Rampen. Dafür sind 1.000 bis 2.000 Euro zu veranschlagen.

Folierung
Gründer sollten für die Fahrzeuge eine Beschriftung mit Logo, Anschrift und Telefonnummer einplanen. Diese bringen Spezialbetriebe in guter Qualität an. Neben einem einheitlichen Erscheinungsbild bietet das die Gelegenheit kostengünstig und nachhaltig für den eigenen Betrieb zu werden. Die Fahrzeuge stehen meist am Auftragsort und werden von vorübergehenden Passanten wahrgenommen, die vielleicht auch einen ähnlichen Auftrag zu vergeben haben.

Oft bieten Folierwerkstätten Sonderangebote für Gründer. Es sollte mit mindestens 150 Euro pro Fahrzeug gerechnet werden. Der Preis hängt natürlich stark davon ab, wie groß die zu folierende Fläche auf dem Fahrzeug letzten Endes ist.

Kosten für Werkzeug und Maschinen

Das konkrete Leistungsspektrum entscheidet darüber, welcher Maschinenpark erforderlich ist. Zu Standardausrüstung gehören Kompressor und Rüttler. Es können aber auch Raupen, Radlader, Minibagger oder Walzen nötig sein, um die anstehenden Aufgaben zu erfüllen.

In der Regel benötigt der Betrieb einen Maschinenpark im Rahmen von mindestens 30.000 Euro.

Arbeitskleidung für Straßenbauer

Straßenbauer arbeiten bei nahezu jedem Wetter im Freien. Sie brauchen sowohl Kleidung, die vor Sonne schützt, als auch vor Regen und Kälte. Extremer Kälteschutz ist nicht erforderlich, denn bei starkem Frost können die Betriebe nicht arbeiten. In den Übergangszeiten wie Frühling und Herbst gehören Westen zusammen mit Pullovern zum Outfit des Straßenbauers.

Pro Mitarbeiter sollten ein doppelter Satz Arbeitshosen, Shirts und Arbeitsjacke sowie eine Regenjacke, die auch vor Kälte schützt vorhanden sein.

Auf Sicherheit achten
Straßenbauer benötigen Sicherheitsschuhe nach DGUV-Regel 112-191l, der Klasse S1P (öl- und benzinresistente Sohle mit Durchtrittsicherheit) da sie oft mit heißem Asphalt arbeiten. Gut ist, wenn die Schuhe knöchelhoch sind. Außerdem Schutzhandschuhe, einen Bau-Helm und eventuell einen Knieschutz.

Eine Arbeitsausrüstung für Straßenbauer ist mit Kosten von etwa 1.000 Euro pro Person anzusetzen.

Büro und Computer

Da ein Straßenbauer wenig Büroarbeiten zu erledigen hat und auch keine Kunden im Betrieb empfängt, reicht eine Ausstattung, die aus Computer mit Software und Telefon besteht. Ein eigener Büroraum ist gerade in der Anfangsphase nicht notwendig. Für die Büroausstattung sollte der Handwerker etwa 300 bis 500 Euro einkalkulieren.

Geschäftsausstattung: Briefpapier, Logo und Visitenkarten

Wichtig für jeden Existenzgründer ist, dass die Kunden von Anfang an einen guten Eindruck vom Betrieb bekommen. Daher sind einheitliche Visitenkarten und Geschäftspapier unverzichtbar. Diese müssen im Corporate Design mit Webseite und Fahrzeugbeschriftung gestaltet sein.

Grafikagenturen und Webdesigner gestalten eine professionelle Geschäftsausstattung für Gründer als Starterpaket oft bereits ab 500 Euro.

Lager und Werkstatt

Um die teure Ausrüstung sicher unterzubringen, ist eine Lagerraum erforderlich. Eine spezielle Einrichtung ist überflüssig, da der Straßenbauer in der Regel nicht dort arbeitet und auch keine Kleinteile unterzubringen sind.

Laufende Kosten

Leasingfahrzeuge und Personal, sowie Beiträge zu verschiedenen Organisationen führen zu erheblichen monatlichen Belastungen. Mit ersten Zahlungseingängen ist frühestens nach sechs Monaten zu rechnen.

Mitgliedschaften

Der Straßenbau ist Teil des Tiefbaus und gehört daher zum Bauhauptgewerbe. Dies verpflichtet den Gründer zur Mitgliedschaft in der Handwerkskammer, der SoKa-Bau (Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft, rechtsfähiger Verein gemäß § 22 BGB (ULAK) – Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes AG (ZVK)) und der Berufsgenossenschaft.

Handwerkskammer
Die Kammerbeiträge sind nicht hoch und hängen vom Gewinn des Unternehmens ab. Maßgeblich ist das drittvorangegangene Jahr. Sofern die Gewinngrenze von 20.000 Euro nicht überschritten wird, sind etwa 120 bis 350 Euro im Jahr zu entrichten.

Existenzgründer, die als Einzelunternehmer beginnen, können mit Sonderregelungen rechnen, die zu einem deutlich reduzierten Beitrag führen.

Sozialkasse der Bauwirtschaft
Die Kasse zahlt Fortbildung, Urlaubsgeld und einen Lohnausgleich bei schlechtem Wetter, wenn der Betrieb nicht arbeiten kann. Je nach Region sind zwischen 19 und 22 Prozent der Bruttolohnsumme aller gewerblichen Arbeitnehmer abzuführen.

Für Angestellte fallen, abhängig von der Tätigkeit und Region, zwischen 20 und 80 Euro pro Monat an.

Berufsgenossenschaft
Straßenbauer müssen den Betrieb bei der BG BAU – Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft melden. Die Genossenschaft zahlt Renten und Reha-Maßnahmen nach Berufsunfällen sowie bei Krankheiten, die durch den Beruf verursacht wurden.

Die Beiträge ändern sich jährlich, da die BG alle tatsächlich angefallenen Kosten umlegt. Dies geschieht nach einem Schlüssel, der das Risiko und die Art der Zahlungen berücksichtigt. Basis ist die Bruttolohnsumme.

Innungen
Die Mitgliedschaft in einer Innung ist nicht Pflicht. Die unzähligen regionalen Fachinnungen Straßenbau sind in der Regel sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene zusammengeschlossen und gehören zum Zentralverband Deutsches Baugewerbe.

Innungsbetriebe können sich in der Regel über diese Außenstände beitreiben lassen und vergünstigt einkaufen. Außerdem schlichten die Innungen Streitigkeiten zwischen dem Betrieb und seinen Kunden.

Die Mitgliedsbeiträge sind unterschiedlich und orientieren sich an verschiedenen Kriterien. Straßenbauer sollten 300 bis 500 Euro pro Jahr an Kosten für die Innung einplanen.

Personal

Die Arbeit eine Straßenbauers ist in der Regel nicht alleine zu bewältigen. Da Gründer nie wissen können, wann Aufträge eingehen, müssen sie zumindest einen Mini-Jobber einstellen, damit sie schnellstens mit der Arbeit beginnen können.

Mit allen Abgaben bedeutet dies einen monatliche Belastung von etwa 530 Euro. Bedingt durch den Mindestlohn, kann ein Arbeiter zwischen 30 und 38 Stunden im Monat als geringfügig Beschäftigter arbeiten.

Realistisch ist ein Personalkostenbetrag von etwa 2.000 Euro monatlich während der Gründungsphase anzusetzen.

Fahrzeug

Die beiden Firmenfahrzeuge verursachen hohe regelmäßige Zahlungsabgänge. Der Straßenbaubetrieb muss Leasingraten, Steuer und Versicherung bezahlen, selbst wenn die Fahrzeuge in der Garage stehen.

Leasing
Da das Leasingfahrzeug im Eigentum der Leasinggesellschaft steht, muss der Leasingnehmer monatliche Leasingraten zahlen, auch wenn er das Fahrzeug gerade nicht benötigt. Die Raten verringern als Betriebsausgaben den Gewinn, dies reduziert die Steuerlast.

Je nach Bonität, Wert der Fahrzeuge und der Höhe der Sonderzahlung, sollten Gründer den Posten mit 300 bis 1000 Euro in die Gründungskostenkalkulation mit einplanen.

Kraftstoff
Selbst in einem kleinen Einzugsgebiet, wenn der Straßenbauer lediglich einige Akquisefahrten mit dem Pkw unternimmt, sind mindesten 100 Euro für Kraftstoff anzusetzen. Wenn beide Fahrzeuge im Einsatz sind, steigen die Kosten rasch auf 300 bis 400 Euro.

Kfz-Steuer
Die Kfz-Steuer ist für ein Jahr ab dem Tag der Anmeldung zu entrichten. Die Finanzämter berücksichtigen verschiedene Faktoren wie Erstzulassung, Antriebsart und CO2-Ausstoß. Die Kfz-Steuer sollte grob geschätzt 200 bis 500 Euro pro Jahr und Fahrzeug eingeplant werden.

Versicherung
Die Leasinggeber verlangen zur Sicherheit grundsätzlich den Abschluss einer Vollkaskoversicherung, auch wenn es sich um ältere Fahrzeuge handelt. Dies bedeutet naturgemäß recht hohe Versicherungsbeiträge.

Die Gesellschaften kalkulieren nach Typklasse, Schadensfreiheitsklasse des Versicherungsnehmers, der Region, in welcher die Firma ansässig ist sowie der jährlichen Fahrleistung.

Es gibt große Unterschiede zwischen den Angeboten der verschiedenen Gesellschaften, daher sollten Gründer auch bei einem Makler anfragen. Für einen gängigen Pkw ist mit 700 bis 1.000 Euro für die Versicherungen zu rechnen. Die Prämien für einen Lkw sind deutlich höher.

Verschleiß / Wartung
Der Gesetzgeber schreibt regelmäßige Haupt- und Abgasuntersuchungen vor, die einige Kosten verursachen. Hinzukommen Zahlungen für Inspektionen, Wartung und den Austausch von Verschleißteilen. Realistisch ist für beide Fahrzeuge einen Betrag zwischen 300 und 500 Euro jährlich anzusetzen.

Bei Neufahrzeugen sind keine Reparaturkosten zu erwarten, da diese entweder von der Garantie des Herstellers oder der Vollkaskoversicherung abgedeckt sind.

Tipp: Im Full-Service-Leasing sind in der Regel alle anfallenden Kosten enthalten. Dies gibt Sicherheit bei der Kalkulation.

Versicherungen

Straßenbauer benötigen einen Betriebshaftpflichtversicherung sowie eine Inhalts- und Ertragsausfallversicherung. Diese Versicherungen decken Schäden ab, die der Betrieb verursacht. Sie schützen auch vor den Folgen, durch Schäden am Inventar oder bei Diebstahl. Für die Versicherung sind kosten von etwa 90 Euro pro Monat einzukalkulieren.

Miete / Nebenkosten / Strom / Wasser / Telefon

Für mittelgroßes Lager und die üblichen Kosten für Energie, Wasser und Telefon reichen meist 500 bis 800 Euro pro Monat. Straßenbauer haben einen geringen Platz und Energiebedarf, da sie vor Ort beim Kunden arbeiten.

Marketing

Um als Straßenbauer an Aufträge zu kommen, ist zu Beginn ein aufwendiges Marketing wichtig. Sie sollten den Fokus nicht auf das Internet legen.

Webseite
Die eigene Homepage dient weniger dazu, auf den Betrieb aufmerksam zu machen, als vielmehr die potentiellen Kunden über das Leistungsspektrum zu informieren. Dennoch sollte der Gründer auf eine regelmäßige Pflege und Suchmaschinenoptimierung der Webseite achten.

Agenturen bieten die monatliche Webseitenpflege ab etwa 30 bis 100 Euro an, je nachdem, wie oft die Seite aktualisiert werden soll und wie viele Änderungen es gibt.

Werbung online 

Gerade in der Gründungsphase eines Betriebes ist es wichtig, dass dieser von potentiellen Neukunden gut gefunden wird. Daher lohnt sich eine Anmeldung des Betriebes auf Handwerkerportalen wie MyHammer, da diese eine gute Reichweite und Auffindbarkeit in den Suchmaschinen bieten, wenn ein Kunde in der Nähe nach einem Handwerker sucht. Hier haben Handwerksbetriebe die Möglichkeit, sich mit einem eigenen Profil den Kunden zu präsentieren und ihr Leistungsspektrum anzugeben. Außerdem können Kunden den Brunnenbauer weiterempfehlen und es besteht die Möglichkeit, sich aktiv auf Aufträge zu bewerben.

Werbung offline
Die direkte Ansprache von Kunden ist das Wichtigste. Dazu gehören Telefonate mit Bauträgern, Betreibern von Sportplätzen und Hausbesitzern, deren Einfahrten noch nicht befestigt sind. Auch der Kontakt zu großen Straßenbaufirmen kann ich lohnen, denn diese übernehmen nicht gerne Kleinaufträge. Daher ist eine Kooperation durchaus möglich.

Der neu gegründete Straßenbaubetrieb benötigt für diese Maßnahmen Visitenkarten und Flyer. Gründer im Bereich Straßenbau sollten etwa 150 bis 500 Euro monatlich in Online- und Offline-Marketingmaßnahmen investieren.

Checkliste: Als Straßenbauer selbständig machen

  1. Sind die fachlichen Voraussetzungen erfüllt? à Meisterpflicht
  2. Gespräch mit der Handwerkskammer führen
  3. Businessplan erstellen, um Gründungszuschuss und Darlehen zu bekommen.
  4. Gewerbeanmeldung erledigen
  5. Bei SoKa und Berufsgenossenschaft anmelden
  6. Wenn gewünscht, Mitgliedschaft beim passenden Fachverband des Bundeslandes beantragen
  7. Computer und Software anschaffen
  8. Maschinen und Arbeitskleidung beschaffen
  9. Werbung für den Betrieb machen
  10. Aufträge annehmen und Termine bei den Kunden planen

Materialbeschaffung

Handwerkskammern und Innungen sind die besten Ansprechpartner, um alles zu beschaffen, was der Gründer braucht. Dies gilt besonders für den Maschinenpark. Kosten lassen sich sparen, wenn der Gründer gebrauchte Maschinen erwirbt oder diese kurzfristig für einen Auftrag ausleiht.

Spezialisierungen

Gründer sollten generell versuchen in Nischen zu arbeiten. Im Straßenbau bietet es sich an, auf ökologisches Bauen zu setzen oder auf das Befestigen von Plätzen ohne diese zu versiegeln.

Zertifizierungen
Ein Eintrag in ein Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis für öffentliche Aufträge ist hilfreich. Dieses führen regionale Behörden, die sich mit Stadtentwicklung und Umwelt befassen.

Präqualifizierungen im Straßenbau gemäß der Leitlinie des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sind in der Regel Voraussetzung, um an öffentlichen Ausschreibungen von Behörden teilzunehmen.

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Auch das Überwachungszeichen „Geprüftes Fachunternehmen Straßenbau“ der GüteZert® Zertifizierungsgesellschaft und Umweltgutachter der Auftraggeber, Güte- und Überwachungsgemeinschaften mbH, ist nützlich.


Bildnachweis Titelbild: © Karl-Heinz Gutmann / Pixabay