Generell zählen die Gewerke des Sattlers und des Polsterers zu den Berufen mit Zukunft, obwohl es sich auf den ersten Blick um einen traditionellen Handwerksberuf handelt. Handgefertigte und nach Kundenwunsch gestaltete Polstermöbel stehen hoch im Kurs. Die Chancen, den Beruf als Selbstständiger auszuüben, stehen gut. So sieht es der Bundesverband der Fahrzeugausstatter und Reitsportausrüster. Die Anzahl der Betriebe, die solche Arbeiten anbieten, lässt sich kaum ermitteln, weil Handwerker unterschiedlicher Branchen sich damit befassen.

Die Konkurrenz- und Marktlage richtig einschätzen

Das Gewerk des Polsterers ist zwar ein eigenständiger Beruf, aber das Polstern gehört auch zum Berufsbild von Raumausstattern und Sattlern. Letztere reparieren und produzieren auch Autositze, Cabrioverdecke und Taschen. Wer den Markt analysieren will, muss also genau betrachten, was die einzelnen am Standort bereits vorhnandenen Betriebe anbieten.

Insgesamt ist von einer großen Nachfrage im Automobil- und Motorradsektor nach Sattlern, die polstern können, auszugehen. Polsterer, die sich nur mit Stoffen auskennen, sind eher als Restauratoren tätig. Für die Entscheidung für einen Standort sind zunächst diese Fragen zu klären:

  • Welche Betriebe in der Region bieten welches Leistungsspektrum?
  • Welcher Bedarf besteht? (Fahrzeugbestand, Anzahl der Transportunternehmen, wie viele Oldtimer sind in der Region angemeldet)
  • Welche Tätigkeitsfelder / Kunden kann der neu gegründete Betrieb bedienen?
  • Gibt es Alleinstellungsmerkmale, die am ausgewählten Standort nützlich sind?

Das angebotene Leistungsspektrum ist entscheidend, denn dieses muss genau auf die anvisierte Zielgruppe zugeschnitten sein. Entweder kümmert sich der Polsterer nur um die Fertigung oder die Reparatur diverser Möbelstücke oder als Sattler um die Reparatur von Auto- oder Bootssitzen aus den unterschiedlichsten Materialien oder er stellt die passenden Accessoires her, die ein stimmiges Raumkonzept ergeben oder der Polsterer und Sattler kümmert sich um die Restauration von Liebhaberstücken, dazu ist aber sehr fundiertes Fachwissen notwendig.

Grundsätzlich ist für den erfolgreichen Start in die Selbständigkeit auch die Entscheidung zu treffen, ob es sich beim Kundenkreis um private, geschäftliche oder beide Zielgruppen handeln soll. Das entscheidet die vorhandene Zielgruppe. Statistisches Bundesamt und die ansässige Handwerkskammer können bei der Standortanalyse behilflich sein. Auch eine zielorientierte Internetrecherche ist sinnvoll. 

Fachliche Voraussetzungen für eine Existenzgründung als Sattler und Polsterer

Keiner der beiden Berufe ist in der Handwerksordnung als zulassungspflichtig verzeichnet. Das Gewerk Sattler und Feintäschner ist in der Handwerksordnung Anlage B, Abschnitt 1, zulassungsfreie Handwerke vermerkt. Das heißt theoretisch kann jeder ohne Fachwissen einen Betrieb eröffnen die Arbeiten anbieten. Dies ist natürlich nicht sinnvoll. Im Betrieb sollte ein Raumausstatter- oder eine Sattlermeister arbeiten.

Meisterbrief ist keine Pflicht, aber ratsam
Ein Meisterbetrieb zeigt Kompetenz und Erfahrung und kann auch höhere Preise verlangen. Lehrlinge dürfen ausgebildet werden und der Meistertitel ist ein gutes Aushängeschild für den Betrieb.

Gründungskosten für Sattler und Polsterer

Ohne detaillierten Businessplan lässt sich der Kapitalbedarf nicht abschätzen. Gründer benötigen ihn auch für die Kreditvergabe und die Beantragung von Fördermitteln. Hilfe bei der Erstellung bieten Handwerkskammern, Innungen und Finanzberater.

Kosten für die Grundausstattung

Da Sattler und Polsterer eine Werkstatt benötigen, ist ein relativ hohes Startkapital erforderlich. Mindestens 50.000 Euro sollten für die Gründung bereitstehen.

Fahrzeug

Um Möbel zur Werkstatt zu bringen und wieder auszuliefern, benötigt der Betrieb zumindest einen Kleinkastenwagen in der Größe eines Opel Combos, der Peugeot Partners oder der VW Caddys.

Leasing Sonderzahlung
Grundsätzlich ist für Gründer Leasen sinnvoller als Kaufen. Es belastet die Liquidität kaum und verbessert das Rating. Statt den Kaufpreis aufbringen zu müssen reicht zu Beginn eine Leasingsonderzahlung. Diese dient als Sicherheit und senkt gleichzeitig die regelmäßigen Leasingraten. Mehr dazu in unserem Artikel zur Grundausstattung eines Handwerksbetriebs.

Wichtig: Betriebe, welche den Gewinn nach der Einnahmen-Überschussrechnung ermitteln, dürfen die Sonderzahlung sofort von den Einnahmen abziehen, um den Gewinn und somit die Steuerlast zu senken.

Meist ist sind zwischen 1.000 bis 5.000 Euro an den Leasinggeber bei Abschluss des Vertrags zu entrichten.

Fahrzeugeinrichtung / Innenausbau
Da Sattler und Polsterer meist ausschließlich in der eigenen Werkstatt arbeiten, haben sie in der Regel kein Werkzeug dabei. Aus diesem Grund entfällt eine spezielle Inneneinrichtung des Fahrzeugs.

Zu empfehlen ist aber eine Laderaumverkleidung, damit die Ladung den Frachtraum nicht beschädigt. Diese macht außerdem einen guten Eindruck beim Kunden

Für Gurte, die der Ladungssicherung dienen und die Verkleidung sind etwa 2.000 Euro erforderlich.

Folierung
Das Auto ist eine ideale Werbefläche, um die Dienste eines Sattlers und Polsterers bekannt zu machen. Es lohnt, nicht nur Logo, Anschrift und Kontaktdaten präsentieren. Ein Vorher-Nachher-Bild eines Sessels beispielsweise, zeigt was der Betrieb leistet.

Solche Motiv-Folierungen kosten mindestens 1.000 Euro.

Werkzeug

Polsterer und Sattler benötigen verschiedene Ausführungen von Ahlen, Kuhfuß, Messer, Nadeln, Polsterhammer, Raspel, Sägen, Scheren, Schraubendrehern und Zangen. Ferner sind Spezialwerkzeug wie Gurtspanner und Kantendrahtbieger. Außerdem sind eine hochwertige Nähmaschine und eine Spindelpresse für die Arbeit erforderlich.

Für die Ausstattung mit Werkzeug sind mindestens 5.000 Euro erforderlich.

Büro und Computer

Im Idealfall liegt das Büro eines Sattlers und Polsterers innerhalb der Räumlichkeiten die auch als Lager und Werkstatt dienen. Für die Möblierung reichen ein Schreibtisch mit Computer, ein Bürostuhl und zwei Besucherstühle aus. Zusammen mit einer Bürosoftware und einem Telefon sind etwa 1.000 Euro zu veranschlagen.

Geschäftsausstattung: Briefpapier, Logo und Visitenkarten

Um einen guten Eindruck bei Kunden zu hinterlassen, sollten Gründer mindestens 500 Euro für einen Grafiker oder Webdesigner einplanen. Professionell gestaltete Visitenkarten und Firmenpapier, das dazu passt, sind unentbehrlich.

Lager und Werkstatt

Der Betrieb braucht ein Lager für Muster, Kleinteile und aktuell benötigtes Material. Um dieses übersichtlich unterzubringen, sind Regale erforderlich. In die Werkstatt gehören Zuschneidetisch und verschiedene Podeste, um bequem arbeiten zu können. Für die Ausstattung sind etwa 1.000 bis 2.000 Euro zu veranschlagen.

Schauraum

Ein Raum von etwa 20 Quadratmetern reicht aus, um Kunden Muster der eigenen Arbeit präsentieren zu können. Für dessen Ausstattung sind mindestens 1.000 Euro einzuplanen.

Werbung

Auch an einer ansprechenden Webseite sollten Sattler und Polsterer nicht sparen. Oft bieten Webdesigner Starterpakete für Gründer an. Mit Kosten von mindestens 1.000 Euro ist für eine professionelle und suchmaschinenoptimierte Webseite zu rechnen.

Laufende Kosten

Bis sich der Betrieb etabliert hat, vergehen einige Monate. Hinzukommt, dass die Rechnungen erst nach Fertigstellung der Möbel fällig werden. Daher sollten für sechs Monate etwa 3.000 Euro monatlich in der Gründungskalkulation berücksichtigt werden.

Wichtig: Jeder Auftrag verursacht für den Materialeinkauf zunächst Kosten. Um diese aufzufangen, kann der Betrieb eine Anzahlung vereinbaren. Alternativ kann der Gründer Aufträge durch eine Bank vorfinanzieren.

Mitgliedschaften

Eine Sattlerei und Polsterei zählt als Handwerksbetrieb. Daher muss der Betrieb Mitglied der örtlich zuständigen Handwerkskammer werden. Die Aufnahme der Tätigkeit ist einer Berufsgenossenschaft anzuzeigen.

Ob der Betrieb in die BG Bau oder die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) gehört, hängt von der genauen Art der Tätigkeit ab.

Handwerkskammer
In der Regel fallen nur geringe Kammerbeiträge an, Existenzgründer sind in den ersten drei Jahren oft davon befreit. Langfristig sind im Schnitt jährlich 120 bis 350 Euro zu zahlen, wenn der Gewinn 20.000 Euro nicht übersteigt. Bei höheren Gewinnen erheben die Kammern davon 0,8 bis 1,2 Prozent als Beitrag. Da Handwerkskammern regional organisiert sind, gibt es keine einheitliche Regelung.

Berufsgenossenschaft
Die Beiträge zur Berufsgenossenschaft sind an die Bruttolohnsumme geknüpft. Betriebe ohne Mitarbeiter zahlen daher nichts. Generell legen die Genossenschaften ihre Ausgaben auf alle Versicherten um. Dabei berücksichtigen sie das Risiko und die Art der geleisteten Zahlungen.

Innungen
Der Zentralverband Raum und Ausstattung (ZVR) ist der Bundesinnungsverband für das Raumausstatter-, Sattler- und Feintäschner-Gewerk. In ihm sind weniger als 4.000 Betriebe organisiert. Ihm gehört auch der Bundesverband der Fahrzeugausstatter und Reitsportausrüster an.

Für Gründer ist interessant, dass die Innungen günstige Konditionen bei Versicherungen und dem Einkauf von Werkzeugen sowie Firmenfahrzeugen bieten. Der Jahresbeitrag bewegt sich in einem Rahmen von 300 bis 500 Euro.

Fahrzeug

Für das Firmenfahrzeug sind Leasingraten, Steuer und Versicherung als feste Kosten einzuplanen. Die Zahlungen für Werkstatt und das Tanken lassen sich als variable Kosten nur schätzen.

Leasing
Für einen Kleinkastenwagen sind Leasingraten in Höhe von 200 bis 500 Euro üblich. Die genaue Höhe hängt von der geleisteten Sonderzahlung und der Bonität des Gründers ab.

Kfz-Steuer
Für das Fahrzeug beginnt die Steuerpflicht mit dem Tag der Zulassung. Die Zulassungsstelle informiert das Finanzamt und dieses sendet den Steuerbescheid nach einigen Tagen zu. Die Höhe der Kfz-Steuer berechnet die Steuerstelle nach verschiedenen Faktoren wie Erstzulassung, Antriebsart und CO2-Ausstoß ab. Grob geschätzt beträgt die Steuer 200 bis 350 Euro pro Jahr

Versicherung
Da eine Vollkaskoversicherung erforderlich ist, fallen recht hohe Versicherungsprämien an. Kosten von etwa 700 bis 1.000 Euro im Jahr sind zu erwarten. Es lohnt, die Tarife zu vergleichen, weil in der Branche große Preisspannen üblich sind.

Günstige Konditionen bieten in der Regel Makler und die Leasinggesellschaften, da diese Rahmenverträge mit den Versicherungen haben.

Verschleiß / Wartung
Werkstattkosten fallen trotzdem immer an. Dazu gehören die Kosten für die vorgeschriebenen Wartungen sowie die Haupt- und Abgasuntersuchungen. Der Austausch von Verschleißteilen hängt von der Fahrleistung und der Fahrweise ab.

Mit Reparaturkosten ist nicht zu rechnen, weil diesen meist entweder ein Schadensfall, den die Vollkasko reguliert oder ein Mangel, den die Herstellergarantie übernimmt, vorliegt.

Etwa 100 bis 200 Euro an Reparaturkosten sind eine realistische Einschätzung der jährlichen Werkstattkosten

Tipp: Viele Leasinggesellschaften bieten ein Full-Service-Leasing an. Die Raten enthalten die Kosten für Versicherung, Wartung und Verschleißreparaturen.

Kraftstoff
Die Kosten für das Tanken sind überschaubar, da Sattler und Polsterer nicht täglich zum Kunden fahren. Die Fahrten beschränken sich auf das Abholen und Ausliefern der Möbel. Etwa 100 bis 200 Euro im Monat reichen für den Kraftstoff sicherlich aus.

Versicherungen

Sattler und Polsterer sollen eine Betriebshaftpflichtversicherung und eine Inhaltsversicherung abschließen. Wichtig ist, dass diese auch Schäden am Eigentum der Kunden abdeckt, sobald in der Werkstatt ist. Solche Absicherungen kosten zwischen 50 und 100 Euro im Monat.

Miete / Nebenkosten / Strom / Wasser / Telefon

Der Betrieb braucht Räumlichkeiten, die nicht zu abgelegen sind. Kunden müssen diese gut erreichen können. Die Raummiete bewegt sich daher in einem Rahmen von 1.000 bis 1.500 Euro monatlich. Für Energie, Wasser und Telefon sind zusätzlich 300 bis 500 Euro einzukalkulieren.

Marketing

Gründer müssen ein gezieltes Marketing betreiben, das auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtet ist. Maßnahmen nach dem Gießkannenprinzip, wie das wahllose Verteilen von Flyern, machen keinen Sinn.

Webseite
Die Webseite dient dazu Referenzen und Bilder von Arbeiten des Betriebes zu zeigen. Eine regelmäßige Pflege und SEO-Maßnahmen (Suchmaschinenoptimierung) sind wichtig, damit Interessenten den Betrieb im Internet finden können, wenn Sie nach einem Sattler und Polsterer in Ihrer Nähe suchen. Die regelmäßige und professionelle Betreuung der Webseite kostet mindestens 80 Euro pro Monat.

Werbung online
Die Anmeldung auf Handwerkerportalen wie MyHammer ist für Sattler und Polsterer besonders in der Gründungsphase empfehlenswert. Mit einem Handwerkerprofil lassen sich auf der Plattform ganz unkompliziert Kunden am Standort gewinnen. Der Handwerker hat die Möglichkeit, seinen Betrieb vorzustellen und von der guten Reichweite, die MyHammer in den Suchmaschinen bietet, zu profitieren, um von potentiellen Kunden gefunden zu werden. Hier können Aufträge akquiriert werden und der Gründer kann sich ganz einfach auf Ausschreibungen bewerben. Die monatliche Grundgebühr liegt bei etwa 20 Euro und es fällt eine kleine Provision pro angenommenen Auftrag an.

Auch die Anmeldung des Betriebes in sozialen Netzwerken ist sinnvoll. Hier können Referenzen und besonders schön restaurierte Sessel und andere Möbelstücke neue Kunden anlocken. Außerdem können hier Neuigkeiten aus der Branche veröffentlicht werden, um die Kunden zu informieren und zu zeigen, dass man sich aktiv um Weiterbildung bemüht. Ein Profil auf Facebook, Instagram & Co. ist aber nur dann sinnvoll, wenn es regelmäßig gepflegt und mit neuem Input gefüllt wird.

Werbung offline
Je nach Zielgruppe sind unterschiedliche Maßnahmen im Offline-Bereich notwendig. Betriebe, die hochwertige Möbel von Privatkunden polstern wollen, brauchen Annoncen in regionalen Webportalen. Wer Großkunden wie Hotels oder die Gastronomie anvisiert wendet sich besser an Innenarchitekten oder direkt an die Betriebe. Kontakt zu Museen und Schlössern sind wichtig, wenn der Sattler und Polsterer als Restaurator arbeitet.

Betriebe, die sich auf Autositze, Verdecke und Planen spezialisiert haben, suchen Ihre Kunden sinnvollerweise bei Oldtimervereinen und Autowerkstätten. Letztere gegen Sattlerarbeiten außer Haus und reparieren Sitze sowie Verdecke selten selbst

Für Broschüren, die bei den Erstkontakten den Interessenten übergeben werden, beziehungsweise Anzeigen, sind in der Startphase 200 bis 500 Euro im Monat anzusetzen.

Checkliste: Als Sattler und Polsterer selbständig machen

  1. Welche fachlichen Voraussetzungen sind erfüllt?
  2. Höhe des benötigten Gründungskapitals ermitteln
  3. Businessplan erstellen, um Kredite und Gründungszuschuss zu bekommen
  4. Gewerbeanmeldung erledigen
  5. Bei der Handwerkskammer melden
  6. Bei der Berufsgenossenschaft Mitglied werden
  7. Wenn gewünscht, Mitglied in einem Fachverband werden
  8. Geschäftsausstattung und Werkzeug beschaffen
  9. Material einkaufen, um die Geschäftsräume zu gestalten
  10. Werbung für den Betrieb machen
  11. Aufträge annehmen und Termine bei den Kunden planen

Beschaffung

Die Innungen helfen bei der Beschaffung von Werkzeugen und Fahrzeugen zu günstigen Konditionen. Es lohnt auch gezielt nach Vorführwagen oder neuwertigen Gebrauchtwagen zu suchen.

Spezialsisierungen

Wenn es in der Region kaum Polstereien und Sattlereien gibt, ist ein Allrounder gefragt. Der Betrieb muss nahezu alle anstehenden Arbeiten ausführen können. Anders ist die Situation bei starker Konkurrenz. Der Sattler und Polsterer muss sich ein Spezialgebiet suchen, in dem es kaum Mitbewerber gibt und in diesem Spitzenleistungen anbieten.

Qualifizierungen im Bereich Autosattlerei, Motortuning (Chopperstyling), Reit- und Fahrsport sowie als Feintäschner sind möglich. Große Nachfrage besteht auch nach medizinischer Polsterei.

Zertifizierungen
Siegel der qih-Qualität im Handwerk Fördergesellschaft mbH sowie TÜV Zertifikate belegen in der Regel die Qualität der eingesetzten Materialien.

Der Bundesverband Fahrzeugausstattung und Reitsportausrüstung e.V. veranstaltet regelmäßig Seminare, die mit Zertifikaten abschließen. Diese belegen Qualifikationen im Bereich Fahrzeug- oder Reitsportsattler.

Eine Qualifizierung als Meister ist sehr sinnvoll. Dies gilt insbesondere, weil ein Meisterbrief für die Betriebseröffnung nicht notwendig ist. Als Meisterbetrieb hebt sich ein Sattler und Polsterer aus der Masse der Betriebe hervor und gewinnt unter Umständen leichter Kunden.


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