Als Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker ist man für den Bau von Rollläden, Rolltoren, Markisen, Sonnenschutz, Klappläden und Jalousien verantwortlich. Als selbständiger Rollladenbauer können die Montage und Reparatur beim Kunden übernommen werden.

Nach Angaben des Bundesverbands Rollladen + Sonnenschutz e.V. sind weniger als 5.000 Betriebe als Rollladenbauer angemeldet. Diese Zahl sollte nicht täuschen, da auch viele der 50.000 Fensterbauer den Einbau von Rollläden vornehmen. Die Aussichten, sich als Rollladenbauer selbständig zu machen, sehen gut aus, denn Häuser und Gebäude sind heutzutage offener denn je. Die Nachfrage nach automatisch gesteuerten Sonnensegeln und einbruchssicheren Rollläden wird in Zukunft sicherlich weiter steigen. Wer sich in der modernen Technik auskennt, die der Fensterschutz heutzutage bietet, kann sich über eine Beschäftigung freuen, die zukunftssicher ist.

Die Konkurrenz- und Marktlage richtig einschätzen

Der demografische Wandel sowie der zunehmende Wunsch nach mehr Komfort und Sicherheit, sind gut für den Markt. Hinzukommt, dass der Bund Fördermittel für eine energetische Sanierung und einen verbesserten Einbruchschutz vergibt.

Allerdings besteht ein großer Konkurrenzdruck, der überwiegend durch die Vielzahl der Fensterbauer bedingt ist. Der Standort und die Räumlichkeiten des Betriebes sind daher entscheidend für den Erfolg des Gründers. Gründer sollten daher den Markt und die Konkurrenten genau beobachten. Es lohnt, gezielt nach Marktlücken zu suchen, die Mitbewerber nicht abdecken. Folgende Fragen sollten Gründer sich stellen:

  • Wie viele Betriebe bieten in der Region Sonnenschutz an?
  • Welche Schwerpunkte decken sie ab?
  • Welche Marktsegmente beachten die bestehenden Betriebe kaum?
  • Wie hoch ist der Bedarf?
  • Kann ich mit meinem Betrieb in einem Marktsegment arbeiten, in dem es wenig Konkurrenz gibt?
  • Wie groß soll das Geschäft werden?
  • Wie gut ist die Verkehrsanbindung, wenn Kunden in den Betrieb kommen sollen?
  • Ist der Standort auf die Spezialisierungen optimiert?

Das Themenspektrum eines Rollladenbauers reicht von der Mechatronik bis hin zur Dämmung, die Tätigkeit ist abwechslungsreich und sollte je nach Standort gut auf die Zielgruppe zugeschnitten werden.

Fachliche Voraussetzungen für eine Existenzgründung als Rollladenbauer

Im Zuge der Rückvermeisterung 2020 ist das Gewerk „Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker“ seit dem ersten Januar 2020 wieder meisterpflichtig. Die Qualifikation zur Gründung eines Rollladenbau-Betriebs muss durch eine bestandene Meisterprüfung nachgewiesen werden.

Wer zwischen 2004 und 2019 gegründet hat, darf ohne Meister weitermachen – für Betriebsübernahmen und Neugründungen greift jedoch die Meisterpflicht.

Nur in Ausnahmefällen ist es auch ohne Meistertitel möglich, sich als Rollladenbauer selbständig zu machen: Entweder wird ein Betriebsleiter mit Meisterbrief angestellt oder es greift die Altgesellenregelung.

Betriebswirtschaftliche Kenntnisse sind keine Pflicht, aber zu empfehlen. Abseits der handwerklichen Tätigkeiten wird auch Büroarbeit auf den Existenzgründer zukommen. Neben dem Schreiben von Rechnungen fallen Jahresabrechnungen und die Bestellung von Arbeitsmaterial an.

Gründungskosten für Rollladenbauer

Zur eigenen Sicherheit und um Kredite sowie Fördermittel zu bekommen, ist ein Businessplan erforderlich. In diesen fließen eine genaue Marktanalyse und das benötigte Startkapital ein.

Da es einige Zeit dauert, bis der Betrieb einen Kundenstamm aufgebaut hat und die ersten Zahlungseingänge zu verzeichnen sind, muss der Existenzgründer den Kapitalbedarf genau planen und auch die laufenden Kosten einbeziehen.

Kosten für die Grundausstattung

Der Kapitalbedarf hängt stark vom konkreten Leistungsspektrum ab, mit dem der Betrieb in den Markt eintritt. Wer alles anbietet, von der Terrassenüberdachung bis zum Rolltor, muss deutlich mehr investieren, als Rollladenbauer, die sich auf bestimmte Bereiche spezialisieren.

Ein sinnvoller Start ist, sich auf Reparaturen und Nachrüstung bestehender Rollläden zu beschränken. Unter diesen Voraussetzungen reicht ein Startkapital von 30.000 Euro meist aus.

Kosten für das Fahrzeug

Um Werkzeuge und Material zum Kunden zu transportieren, benötigt der Rollladenbauer ein größeres Fahrzeug mit der Vorrichtung für einen Dachgepäckträger. Ein Kleinkastenwagen oder ein geräumiger Kombiwagen reichen in der Regel aus.

Leasing Sonderzahlung
Generell gilt bei einer Gründung: Leasen ist vorteilhafter als Kaufen. Das Leasing schont als Finanzierungsinstrument die Liquidität. Statt einen Kaufpreis zu entrichten, muss der Betrieb Leasingraten und eine Leasing Sonderzahlung leisten. Letztere ist eine Einmalzahlung bei Abschluss des Leasingvertrags.

Die Höhe hängt vom Wert des Fahrzeuges, vom Anbieter und der Bonität des Leasingnehmers ab. Der Betrag ist in der Regel verhandelbar und hat Einfluss auf die Höhe der monatlich anstehenden Leasingraten. Mehr dazu in unserem Artikel zur Grundausstattung eines Handwerksbetriebs. [Link zu /grundausstattung#Fahrzeuge]

Hinweis: Unternehmen, die der Einnahmen-Überschussrechnung unterliegen, dürfen die Leasingsonderzahlung sofort in voller Höhe als Betriebsausgabe absetzen. Das senkt den Gewinn und die Höhe der Steuerabgaben. Die Sonderzahlung bewegt sich in einem Rahmen von 1.000 bis 5.000 Euro.

Fahrzeugeinrichtung / Innenausbau
Da der Rollladenbauer häufig Bauteile von mehr als zwei Meter Länge transportieren muss, braucht er einen Dachgepäckträger. Für diesen sind etwa 1.000 Euro zu veranschlagen. Ferner sollte er an der Beifahrerseite Module anbringen, in denen er Werkzeuge und Kleinteile übersichtlich verstauen kann. So verbleibt ein großer Teil der Ladefläche zur freien Verfügung. Die Einbauten kosten meist zwischen 1.000 und 1.500 Euro und sind oft direkt beim Autohändler zu bekommen, der mit Partnern für den Innenausbau von Handwerkerautos zusammenarbeitet.

Folierung
Mund-zu-Mund-Propaganda ist für Neugründer von größerer Wichtigkeit. Ein Auto mit deutlicher Beschriftung, das während des Einsatzes vor der Tür des Hauses steht, ist dafür hilfreich. Aus diesem Grund ist eine geschmackvolle und deutliche Kennzeichnung des Fahrzeugs wichtig.

Spezialfirmen bringen ein Logo, sowie Anschrift und Telefonnummer des Betriebs mittels Folien an. Dafür sind mindestens 150 Euro einzuplanen, oft auch mehr, je nachdem was sich der Gründer für eine Beschriftung vorstellt.

Werkzeug für Rollladenbauer

Rollladenbauer benötigen meist weniger Werkzeuge. Diese sollten aber von hoher Qualität sein. Eine Grundausstattung aus einem Akkuschrauber, einer Stich- und Handkreissäge, einem Trennschleifer, Strommessgeräten, Wasserwaagen und anderen Kleinteilen, kostet mindestens 3.000 Euro bei der Anschaffung.

Arbeitskleidung

Üblicherweise arbeiten Rollladenbauer sowohl im Außen- als auch im Innenbereich eines Hauses. Eine typische Berufsbekleidung gibt es nicht. Praktisch sind Latzhosen und Jacke oder ein Overall. Außerdem sollte er eine warme und wasserdichte Jacke besitzen. Für diese Position sind 100 bis mindestens 200 Euro zu veranschlagen

Büro/Computer

Rollladenbauer betreuen Kunden vor Ort und führen auch die Beratungsgespräche in den Räumen des Kunden durch. Daher benötigt der Gründer lediglich einen Arbeitsplatz in seinen Privaträumen, der mit Telefon, Computer und einer geeigneten Bürosoftware ausgestattet ist.
In der Regel reichen 300 bis 500 Euro aus, um für den Start gerüstet zu sein.

Geschäftsausstattung: Briefpapier, Logo und Visitenkarten

An der Firmengeschäftsausstattung, sollten Gründer nicht sparen Auch der kleinste Betrieb braucht ein einheitliches Auftreten und ein seriöses Erscheinungsbild. Dafür sorgen ein gut gestaltetes Logo, das nicht nur auf dem Fahrzeug, sondern auch auf professionellen Visitenkarten und dem Geschäftspapier zu sehen ist.

Grafikagenturen und Webdesigner bieten oft Gründerstartpakete an. Hierfür sollten Rollladenbauer mindestens 500 Euro einplanen.

Lager/Werkstatt

Rollladenbauer können ihr Leistungsspektrum so gestalten, dass sie alle Arbeiten beim Kunden ausführen. Aus diesem Grund reicht eine kleine Halle oder eine Doppelgarage aus, um Werkzeuge zu lagern und gelegentlich eine kleine Arbeit auszuführen. Regale und eine kleine Werkbank schlagen mit etwa 600 Euro bei der Gründungskalkulation zu Buche.

Laufende Kosten

Da der Neugründer erst nach einigen Monaten mit Zahlungseingängen rechnen kann, muss er auch die ständig wiederkehrenden Kosten in seiner Gründungskalkulation berücksichtigen. Da zumindest gelegentlich eine Hilfskraft notwendig ist, sollte er etwa 3.500 Euro monatlich für die laufenden Kosten einplanen.

Mitgliedschaften

Wer sich als Rollladenbauer selbstständig macht, muss Mitglied in der örtlichen Handwerkskammer werden. Außerdem ist er verpflichtet, sich bei der Berufsgenossenschaft anzumelden. Da er auch Ausbauarbeiten am Bau ausführt, kann er zur Mitgliedschaft in dem SoKa-Bau verpflichtet sein, wenn er keiner Innung angehört.

Handwerkskammer
Die jährlichen Beiträge für die Handwerkskammer legen die örtlichen Kammern nach eigenem Ermessen fest. Sie orientieren sich in der Regel am Gewinn vorangegangener Jahre. Gründer, die ein Einzelunternehmen betreiben, können mit Vergünstigungen rechnen.

In der Regel müssen sie erst ab dem dritten Jahr einen Jahresbeitrag von 120 bis 350 Euro leisten.

Berufsgenossenschaft
Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall ist in der Regel für Rollladenbauer zuständig. Da sich die Beiträge an der Bruttolohnsumme orientieren, fallen erst Kosten an, wenn der Betrieb einen Beschäftigten hat.

Innungen
Im Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. sind nur etwa 750 Betriebe Mitglied. Im Hinblick auf die Option, dass die SoKa-Bau den Betrieb in die Pflicht nimmt, wenn er keiner Innung angehört, ist die Mitgliedschaft dringen anzuraten.

Die Innungen erstellen auch Gutachten, helfen bei der Vermittlung von Aufträgen und vermitteln bei Streitigkeiten zwischen Mitgliedern und ihren Auftraggebern. Die Höhe der Jahresbeiträge sind je nach örtlicher Innung unterschiedlich. Im Schnitt ist mit 300 bis 500 Euro zu rechnen.

Personal

Die Montage und Wartung großer Rollläden erfordert grundsätzlich die Anwesenheit eines Helfers. Daher brauchen Rollladenbauer meist zumindest einen Minijobber, der bei Bedarf hilft. Hierfür sind mindestens 600 Euro monatlich zu veranschlagen.

Fahrzeug

Bedingt durch Leasingraten, Kraftstoffverbrauch und Wartung tragen die Kraftfahrzeugkosten ganz erheblich zu den monatlichen Belastungen bei.

Leasing
Unabhängig von der Fahrleistung sind an den Leasinggeber die vereinbarten Leasingraten zu entrichten. Diese betragen je nach Fahrzeug und geleisteter Sonderzahlung zwischen 200 und 500 Euro. Es handelt sich um Betriebsausgaben, die den Gewinn und die Steuerlast schmälern.

Kraftstoff
Welche Summen für den Kraftstoff aufzubringen sind, lässt sich pauschal nicht sagen. Neben der Größe des Einzugsgebiets, kommt es auch auf den Umfang der Aufträge an. Betriebe, die viele kleine Aufträge am Tag erledigen, haben eine deutlich größere Fahrleistung also solche die eher umfangreiche Arbeiten beim Kunden ausführen. Aus diesem Grund bewegen sich die Kraftstoffkosten in einem Bereich von 100 bis 300 Euro.

Kfz-Steuer
Das Finanzamt verlangt ab dem Tag der Zulassung die volle Steuer für ein Jahr. Ihre Höhe hängt unter anderem vom Tag der Erstzulassung, der Antriebsart und den CO2-Ausstoß ab. Für moderne Fahrzeuge sind Kosten zwischen 200 und 350 Euro pro Jahr zu erwarten.

Versicherung
Eine Vollkaskoversicherung ist zwar teuer aber unbedingt notwendig, da das Fahrzeug finanziert wird. Gründer sollten von verschiedenen Gesellschaften und von Maklern Angebote einholen. Da die Gesellschaften die Prämien nach eigenem Ermessen kalkulieren, sind große Preisunterschiede möglich. Meist liegen die Jahresprämien zwischen 700 und 1.000 Euro.

Verschleiß / Wartung
Auch Neuwagen bedürfen einer regelmäßigen Wartung. Außerdem sind Verschleißteile wie Reifen und Scheibenwischer zu ersetzen. Auch die vorgeschrieben Haupt- und Abgasuntersuchungen verursachen Kosten.

Eine Kalkulation von 100 bis 200 Euro im Jahr reicht meist aus, denn Reparaturkosten sind nicht zu erwarten. Diese fallen entweder unter die Herstellergarantie oder sind von der Vollkasko abgedeckt.

Tipp: Ein Full-Service-Leasing kostet etwas mehr, dafür übernimmt der Leasinggeber in der Regel alle anfallenden Kraftfahrzeugkosten.

Versicherungen

Ein Rollladenbauer sollte eine Betriebshaftpflichtversicherung abschließen, die ihn vor Forderungen schützt, die er durch Fehler bei der Arbeit verursacht und nicht aufgrund eines solchen Fehlers am Abgrund seiner Existenz steht. Falls er auch teure Bauteile lagert, ist zusätzlich eine Inhalts- und Ertragsausfallversicherung wichtig. Durch die Inhaltsversicherung wird im Schadensfall der Neuwert der Maschinen ersetzt, sodass sich Maschinen und Werkzeug schnell ersetzen lassen.

Weiterhin wichtig ist eine Rechtschutzversicherung, die einspringt, wenn es zu juristischen Streitigkeiten kommt Für die betrieblichen Versicherungen fallen meist zwischen 100 und 150 Euro monatlich an.

Miete / Nebenkosten / Strom / Wasser / Telefon

Sofern sich der Existenzgründer mit einem kleinen Lager begnügt, muss er mit 300 bis 400 Euro monatlich für Miete, Strom, Wasser und Telefon rechnen.

In Ballungsgebieten sind höhere Mieten üblich, daher können die Kosten durchaus auch wesentlich höher liegen.

Marketing

Rollladenbauer sollten ein sehr gezieltes Marketing betreiben. Sie müssen potenziellen Kunden ihr komplettes Angebot möglichst detailliert darlegen.

Webseite
Die eigene Webseite ist ideal, um über das Angebot des Betriebs genau zu informieren und das Team vorzustellen. Hier bietet sich auch die Option, Referenzen einzufügen. Vielleicht ist es auch eine Überlegung wert, einen kleinen Onlineshop für Zubehör und Kleinteile zu betreiben. Auf diese Weise lassen sich zusätzlich Kunden gewinnen.

Für die monatliche Pflege der Homepage sind 50 bis 150 Euro einzukalkulieren.

Werbung online
Gründer sollten Anzeigenseiten und regionale Plattformen im Internet nutzen, um ihr Angebot in der Region vorzustellen. Auch Handwerkerplattformen wie MyHammer sind gerade beim Start in die Selbständigkeit ein wichtiges Standbein im Netz, um den Betrieb bekannter zu machen. Denn dank der Reichweite in den Suchmaschinen, werden Kunden auf den Betrieb aufmerksam, wenn sie nach einem Rollladenbauer in ihrer Nähe suchen. Hier lassen sich Referenzen einfügen und das Leistungsspektrum angeben, sodass Neukunden ganz einfach mit dem Gründer in Kontakt treten und einen Auftrag vergeben können.

Werbung offline
Kontakte zu Energieberatern und Firmen die Einbruchschutz an Türen und Fenstern anbieten sind ebenfalls nützlich. Das Angebot des Rollladenbauers ergänzt deren Leistungsspektrum. Um im Gespräch zu bleiben sind Flyer erforderlich.

Zu Beginn sind 200 bis 500 Euro im Monat für die Werbung online und offline aufzubringen, wenn sich der Betrieb in der Region etablieren soll.

Checkliste: Als Rollladenbauer selbständig machen

  1. Sind die fachlichen Voraussetzungen erfüllt? > Meisterbrief ist von Vorteil
  2. Businessplan erstellen, um Fördermittel und Kredite zu beantragen.
  3. Bei der Handwerkskammer melden
  4. Gewerbeanmeldung erledigen
  5. Den Betrieb bei der Berufsgenossenschaft melden
  6. Mitgliedschaft in einer Innung beantragen (schützt vor Forderungen der SoKa Bau)
  7. Computer und Software erwerben
  8. Auto, Werkzeug und Arbeitskleidung beschaffen
  9. Werbung für den Betrieb machen
  10. Aufträge annehmen und Termine bei den Kunden planen

Beschaffung

Ansprechpartner, um gutes und günstiges Werkzeug zu erwerben, sind die Handwerkskammern und die Innungen.

Die Autohäuser der Umgebung und Plattformen im Internet sind ideal um ein neuwertiges Fahrzeug mit Garantie zu finden.

Spezialisierungen im Rollladenbau

Natürlich möchten Gründer eigentlich jeden Auftrag annehmen, dies bedeutet aber auch einen großen Aufwand. Sinnvoll ist, sich auf bestimmte Fachgebiete zu beschränken. Das Ausstatten manueller Rollläden mit Motorantrieb und das Einbinden in Smart-Home-Anlagen ist ein guter Einstieg, ebenso wie Einbruchschutz.

Auch Wärmedämmung und Umweltschutz sind aktuelle Themen. In diesem Bereich ist es beispielsweise möglich, den Kunden zum passenden Lichtschutz zu beraten, der gleichzeitig auch ein Wärmespeicher sein kann.

Es ist immer besser, sich in einem Bereich als Experte einen Namen zu machen, am besten in einem Bereich, den andere Betriebe in der Umgebung noch nicht abdecken.

Zertifizierungen
Die üblichen Siegel des TÜVs, des „DIQP Deutsches Institut für Qualitätsstandards und -prüfung e. V.“ oder der „qih Qualität im Handwerk Fördergesellschaft mbH“ sind für Gründer meist zu teuer und zu aufwendig.

Viele Hersteller von Sicherheitstechnik bieten Schulungen an, auch im Bereich Smart Home gibt es diverse Qualifizierungsmöglichkeiten. Solche Zertifikate können Gründer mit relativ geringem Aufwand erlangen, um ihre Fachkompetenz auf einem bestimmten Gebiet zu unterstreichen.


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