Wer als Mauer einen eigenen Betrieb gründen möchte, begibt sich in den Wettbewerb mit über 75.000 Bauunternehmen (Quelle: Statista 2017), die zum Teil auch andere Arbeiten am Bau anbieten als das Mauern. Da, bedingt durch zahlreiche Sanierungen und Neubauten, die Nachfrage groß ist, haben Existenzgründer gute Chancen sich auf dem Markt zu etablieren.

Die Konkurrenz- und Marktlage richtig einschätzen

Da zu Beginn meist wenig Kapital vorhanden ist, sollten sich angehende Maurerbetriebe auf den Umbau im privaten Bereich konzentrieren. Diese Aufgaben lassen sich oft sogar ohne Hilfskraft erledigen und erfordern einen überschaubaren finanziellen Rahmen. Generell muss der Existenzgründer den Markt beobachten. Wichtig sind folgende Aspekte:

  • Wie viele Maurer arbeiten bereits in der Region?
  • Welche Schwerpunkte haben die Betriebe in der Umgebung?
  • Wie viel Bedarf ist aktuell im Bereich Neubau und Altbaurenovierung vorhanden?
  • Welche Tätigkeitsfelder eines Maurers sind regional wenig abgedeckt?

Fachliche Voraussetzungen für eine Existenzgründung als Maurer

Da Maurer für tragende Bauteile verantwortlich sind, müssen Sie sich mit Baustoffen, deren Verarbeitung und mit Konstruktionen auskennen.

Meisterpflicht für selbständige Maurer
Für selbständige Maurer in Deutschland gibt es eine Meisterpflicht. Dies legt die Handwerksordnung (HWO), Anlage A, fest. Wer sich als Maurer selbständig machen möchte, benötigt einen Meisterbrief. Unter bestimmten Voraussetzungen ist dieser nicht erforderlich (Link – Betriebsleiter einstellen oder Altgesellenregelung).

Kosten

Die Kosten der Gründung müssen Existenzgründer meist nicht sofort aufbringen, denn es stehen Ihnen zum Teil vergünstigte Kredite und staatliche Förderungen zu. Um diese zu erlangen ist ein detaillierte Businessplan notwendig. Die Bundesagentur für Arbeit und die Handwerkskammer sowie Finanzberater, die sich auf Existenzgründungen spezialisiert haben, stehen dem Gründer bei diesen Schritten zur Seite.

Kosten für die Grundausstattung

Grob geschätzt sollte für die Gründung eines Maurerbetriebs ein Startkapital von mindestens 100.000 Euro zur Verfügung stehen, von dem etwa 20.000 Euro als Eigenkapital vorhanden sind. Ein finanzielles Polster für die ersten Monate, bis die ersten Zahlungseingänge zu verzeichnen sind, ist einkalkuliert.

Fahrzeug

Maurer benötigen einen Firmenwagen, denn sie arbeiten ausschließlich außer Haus. Sie müssen auch abgelegene Neubaugebiete erreichen können. Dies ist ohne Fahrzeug unmöglich.

Das Fahrzeug des Maurers muss nicht groß sein, ein Kleinkastenwagen reicht, um Werkzeug und Kleinteile zu transportieren. Ein Opel Combo, ein Peugeot Partner, ein Citroen Berlingo oder ein VW Caddy beispielsweise ist ideal.

Leasing Sonderanzahlung
Generell gilt bei einer Gründung: Leasen ist vorteilhafter als Kaufen. Das Leasing schont als Finanzierungsinstrument die Liquidität und die Leasing Sonderzahlung ist als Betriebsausgabe steuerlich absetzbar. Mehr dazu in unserem Artikel zur Grundausstattung eines Handwerksbetriebs. [Link zu /grundausstattung#Fahrzeuge]

Die Sonderzahlung für geleaste Firmenwagen ist für Unternehmen, die der Einnahmen-Überschussrechnung unterliegen, sehr interessant, da sie sofort in voller Höhe als Betriebsausgabe absetzbar ist. Das senkt den Gewinn des Gründungsjahres, dies wiederum reduziert die Höhe der Steuerabgaben. Der Firmenwagen muss aber hauptsächlich für das Geschäft genutzt werden, da sonst eine rückwirkende Kürzung des Betriebsausgabenabzugs droht.

Hinweis: Die Leasingsonderzahlung ist eine Einmalzahlung an den Leasinggeber bei Abschluss des Leasingvertrages. Die Höhe hängt vom Modell, der Automarke und auch von der Bonität ab. Der Leasingnehmer kann diese in Grenzen meist frei wählen. Durch die Anzahlung beeinflusst er die Höhe der monatlichen Leasingraten.

Anzahlungen im Rahmen von 1.000 bis 5.000 Euro sind hier üblich.

Fahrzeugeinrichtung / Innenausbau
Das Auto eines Maurers braucht keine aufwendige Inneneinrichtung. Eine Box um Kleinteile zu verstauen und Befestigungsmaterial für die Ladungssicherung reichen aus.

Um im Transporter das Material und Werkzeug sicher unterzubringen, eignen sich spezielle Module und Spanngurte, welche die Hersteller anbieten. Für diese Position sind 500 Euro zu veranschlagen.

Folierung
Um einen nachhaltigen Eindruck beim Kunden zu hinterlassen und auf die Firma aufmerksam zu machen, bietet sich eine Folierung des Autos an. Spezialbetriebe bringen professionelle Beschriftungen und auch Logos an. Ab 150 Euro sind Folierungen für das Auto zu bekommen.

Werkzeug

Maurer benötigen meist nur sehr wenige Werkzeuge. Ein Satz hochwertiger Kellen aus Edelstahl, Reibebrett, Maurerpfanne, Wasserwaage, Senklot, Maurerschnur, Mörteltrog und Maurerhammer reichen in der Regel aus. Die teuerste Anschaffung ist eine Mischmaschine für 300 bis 500 Euro. In bester Qualität sind für Werkzeuge etwa 1.000 Euro zu veranschlagen.

Kleidung

Maurer arbeiten überwiegen im Freien, entsprechend benötigen Sie Berufskleidung, die bei Bedarf vor Kälte und Nässe schützt, denn sie sind stetig wechselnden Wetterverhältnissen ausgesetzt. Maurer benötigen also ein Arbeitsoutfit, das professionell und zuverlässig und beständig ist.

Die offizielle Zunftkleidung besteht aus einer funktionellen Maurerhose und Weste. Ferner braucht der Mauer Hemden, Shirts, Regenkleidung und eine warme Jacke. Das Outfit sollte robust aber gleichzeitig auch komfortabel sein. Geeignet sind Bundhosen, die strapazierfähig sind und eine Möglichkeit besitzen, Kniekissen nach DIN EN 14404 einzulegen, falls einmal nahe dem Boden gearbeitet werden muss.

Wird es kälter, eignet sich ein wasserdichter und atmungsaktiver Arbeitsparke oder eine Jacke, die vor Wind und Regen schützt. Darunter kann eine kuschelige Fleecejacke für zuverlässige Wärme sorgen, die gleichzeitig auch einen guten Klimakomfort bietet, wenn man schwitzt.

Auf Sicherheit achten
Da der Maurer auf häufig auf Baustellen ist, muss er rutschhemmmende S3-Sicherheitsschuhe nach DGUV-Regel 112-191l, der Klasse S1P (öl- und benzinresistente Sohle mit Durchtrittsicherheit) sowie einen Schutzhelm tragen.

Zwei komplette Sätze Berufskleidung sind mit 500 bis 1.000 Euro zu veranschlagen.

Büro/Computer

Ein Maurer empfängt in der Regel keine Kunden und verbringt wenig Zeit im Betrieb. Aus diesem Grund reichen Telefon, Computer sowie eine sinnvolle Software. Diese sollte Kundendaten verwalten, das Schreiben von Rechnungen und die Buchhaltung unterstützen.300 bis 500 Euro genügen für diese Position in der Regel.

Geschäftsausstattung: Briefpapier, Logo und Visitenkarten

Gründer sollten sich, um kompetent und seriös auftreten zu können, ein Logo von einem Profi gestalten lassen. Dieses gehört auf die Kleidung, das Fahrzeug, Briefpapier, Visitenkarten und die Webseite des Unternehmens.

Grafikagenturen und Webdesigner beraten im Hinblick auf eine professionelle Geschäftsausstattung und bieten Gründerpakete, denn grundsätzlich sollte alles aus einer Hand kommen. Für diesen Posten sind mindestens Kosten von 500 Euro zu veranschlagen.

Lager und Werkstatt

Maurer benötigen bestenfalls eine kleine Lagerfläche von der Größe einer Garage. Sie arbeiten grundsätzlich vor Ort beim Kunden und lagern in der Regel kein Baumaterial.

Laufende Kosten

In der Anfangsphase fallen bereits regelmäßige Zahlungen an, obwohl der Betrieb noch keine Aufträge hat. Mitgliedschaften und Versicherungen für Fahrzeug, Vorsorge und Gesundheit müssen laufend gezahlt werden.

Meist kann der Maurer nicht alleine arbeiten, weil viele Aufträge schnell erledigt werden müssen und er bei einigen Arbeiten Hilfe braucht. Um Kosten zu sparen, sollte er zunächst auf Aushilfen zurückgreifen, die nur dann zu zahlen sind, wenn Arbeit ansteht.

Mitgliedschaften

Maurer sind als Vollhandwerker dazu verpflichtet, Mitglied in der gesetzlichen Rentenversicherung zu werden. Ferner besteht Beitrittspflicht zur Handwerkskammer, zur SoKa Bau (Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft, rechtsfähiger Verein gemäß § 22 BGB (ULAK) – Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes AG (ZVK)) und zur Berufsgenossenschaft. Letztere ist nur zwingend, wenn es zumindest einen Arbeitnehmer gibt.

Handwerkskammer
Die Kosten für die Mitgliedschaft richten sich nach dem Gewinn des drittvorangegangenen Jahres. Daraus ergibt sich ein Grundbeitrag von jährlich 120 bis 350 Euro je nach Höhe des Gewinns und regionaler Kammer. Zu diesem kommt ein Zusatzbeitrag in Höhe von circa 0,8 Prozent sofern ein Gewinngrenze von etwa 20.000 Euro überschritten wird.

Hinweis: Als Existenzgründer und Einzelunternehmer, können mit Sonderregelungen rechnen, die zu einem deutlich reduzierten Beitrag führen.

Sozialkasse der Bauwirtschaft
Die Kasse stellt Mittel für Fortbildung, Urlaubsgeldansprüche, Lohnausgleich bei schlechtem Wetter und vieles mehr zur Verfügung. Um dies zu ermöglichen, müssen die Betriebe je nach Region zwischen 19 und 22 Prozent der Bruttolohnsumme aller gewerblichen Arbeitnehmer abführen.

Für Angestellte sind abhängig von der Tätigkeit und Region zwischen 20 Euro und 80 Euro für jeden vollen Monat des Beschäftigungsverhältnisses zu zahlen.

Berufsgenossenschaft
Die BG BAU – Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft ist zuständig für alle Gewerke des Bauhandwerks. Sie deckt das Risiko von Berufsunfällen sowie Berufskrankheiten und hilft, die Sicherheit des Betriebes zu verbessern. Die Beiträge richten sich nach den Gefahren sowie den Bruttolöhnen und werden jährlich entsprechend den geleisteten Zahlungen neu festgesetzt.

Innungen
Die Mitgliedschaft in einer Innung oder einem Interessenverband ist nicht zwingend, aber besonders für Gründer aus dem Bereich Maurer sinnvoll. Im Zentralverband Deutsches Baugewerbe, dem ältesten und größten Bauverband in Deutschland, sind etwa 35.000 mittelständische inhabergeführten Bauunternehmen organisiert. Der Verband untergliedert sich in 36 Fach- und Landesverbände.

Die Mitgliedsbeiträge sind je nach Verband unterschiedlich und orientieren sich an unterschiedlichen Kriterien. Gründer sollten mit 300 bis 500 Euro pro Jahr kalkulieren.

Personal

Ein Maurer kann selten alleine einen Auftrag erledigen. Da am Anfang ein fester Personalbestand nicht lohnt, sollte er ein oder zwei Minijobber mit jeweils 450 Euro netto (mit Abgaben etwa 530 Euro) einplanen. Hierbei ist der Mindestlohn im Baugewerbe zu beachten. Ein Arbeiter kann abhängig von der Region nur 30 bis 38 Stunden im Monat arbeiten, um als geringfügig beschäftigt eingestuft zu werden.

Tipp: Es kann sinnvoll sein sich mit anderen Unternehmen zusammenzuschließen, um Aufgaben zu erledigen, die eine Person nicht schaffen kann.

Fahrzeug

Das Firmenfahrzeug verursacht regelmäßige Zahlungsabgänge für Leasingraten, Kraftstoff, Steuer und Versicherung.

Leasing
Generell bleibt das Leasingfahrzeug im Eigentum der Leasinggesellschaft. Diese vermietet es an den Leasingnehmer, der dafür monatliche Leasingraten zahlen muss. Diese verringern als Betriebsausgaben den Gewinn und damit auch die Steuerlast.

Je nach Art des Fahrzeugs, der Bonität und der Höhe der Sonderzahlung sind für diesen Posten monatliche Kosten von 200 bis 500 Euro einzuplanen.

Kraftstoff
Der Verbrauch an Kraftstoff hängt von der Größe des Einzugsgebiets ab. Beträge zwischen 150 Euro für ein kleines Gebiet und 300 Euro für ein sehr großes Gebiet sind realistisch.

Kfz-Steuer
Sobald das Fahrzeug anmeldet ist, fällt Kfz-Steuer für ein Jahr an. Deren Höhe errechnet sich aus verschiedenen Faktoren wie Erstzulassung, Antriebsart und CO2-Ausstoß. Der Grundbetrag für Pkws mit Zulassung ab dem 1. Juli 2009 mit Benzinmotor beträgt zwei Euro je angefangene 100 Kubikmeter Hubraum. Hinzukommen zwei Euro für den CO2-Ausstoß pro Gramm und Kilometer. Die Steuer beträgt grob geschätzt zwischen 200 und 350 Euro pro Jahr

Versicherung
Leasinggeber verlangen eine Vollkaskoversicherung als Sicherheit für den Leasinggegenstand. Ferner ist eine Haftpflichtversicherung mit einer hohen Schadenssumme anzuraten. Die Höhe der Beiträge richtet sich nach der Typklasse, der Schadensfreiheitsklasse des Versicherungsnehmers, der Region, in welcher die Firma ansässig ist und der jährlichen Fahrleistung.
Da die Versicherungsunternehmen unabhängig den Tarif kalkulieren, gibt es große Unterschiede bei den verschiedenen Gesellschaften. Für einen gängigen Pkw ist mit 700 bis 1.000 Euro pro Jahr für die Versicherungen zu rechnen.

Verschleiß / Wartung
Das Firmenfahrzeugs bedarf einer regelmäßigen Wartung, die Kosten verursacht. Auch die vorgeschriebenen Haupt- und Abgasuntersuchungen sowie der Austausch von Verschleißteilen sind zu berücksichtigen. Etwa 100 bis 200 Euro jährlich reichen für einen neuwertigen Wagen.

Tipp: Viele Leasinggesellschaften bieten einen Tarif an, der neben den Leasingraten auch die Kosten für die Versicherungen, die Wartung und Verschleißreparaturen beinhalten. Das Full-Service-Leasing ist etwas teurer, dafür lassen sich die Kfz-Kosten genauer kalkulieren.

Versicherungen

Der Maurer trägt ein großes Risiko, denn Fehler können einer hohen Schadensersatzforderung führen. Er sollte daher einen Betriebshaftpflicht abschließen. Eine Inhalts- und Ertragsausfallversicherung lohnt nur, wenn er ein Lager mit entsprechendem Lagerbestand hat. Für die Versicherung sind Kosten von etwa 30 Euro pro Monat zu erwarten.

Miete / Nebenkosten / Strom / Wasser / Telefon

Sofern der Maurer den Schriftverkehr von zu Hause erledigt, muss er mit etwa 300 bis 600 Euro für Mieten, Energie-, Wasser- und Telefonkosten rechnen.

Marketing

Um an Aufträge zu gelangen ist ein ausgeklügeltes Marketing wichtig. Der Maurer sollte in der ersten Zeit den Fokus auf das Direktmarketing legen. Sich also an Bauherren direkt wenden.

Webseite
Neukunden suchen häufig im Internet nach einem Handwerker. Eine aussagekräftige Webseite ist hilfreich, aber nicht ausreichend. Um den Betrieb bekannt zu machen, sollten Mauerer sich für eine professionelle Pflege der Webseite entscheiden, die dazu dient, das Ranking in den Suchmaschinen zu verbessern. Dies kostet monatlich zwischen 30 und 80 Euro.

Werbung offline
Das Wichtigste ist der direkte Kontakt zu potenziellen Kunden. Telefonate mit Bauträgern, Architekten und Handwerkern, die Gewerke wie Fensterbau, Elektrik, Gas- und Wasserinstallationen bieten, helfen, Aufträge zu bekommen. Ein persönliches Gespräch, bei dem Visitenkarten und Flyer hinterlassen werden, sollte sich dem Telefonat anschließen.

Auch Werbeplakate an der gefertigten Fassade sind für Maurer ein gutes Werbemittel, um neue Kunden zu gewinnen.

Werbung online
Auch der Eintrag in Webportale wie MyHammer, die Handwerker vermitteln, sind ein guter Weg, um an Aufträge zu gelangen.

Für die Maßnahmen für Werbung im Online- und Offlinebereich ist mit 150 bis 400 Euro monatlich zu rechnen.

Checkliste: Als Maurer selbständig machen

  1. Sind die fachlichen Voraussetzungen erfüllt? Meisterpflicht oder Ersatz für einen Meister
  2. Reicht das Gründungskapital für den Start? Businessplan erstellen, um Gründungszuschuss und Darlehen zu bekommen
  3. Bei der Handwerkskammer melden
  4. Gewerbeanmeldung erledigen
  5. Bei SoKa und Berufsgenossenschaft anmelden
  6. Wenn gewünscht, Mitgliedschaft beim passenden Fachverband des Bundeslandes beantragen
  7. Computer und Software anschaffen
  8. Werkzeug und Arbeitskleidung kaufen
  9. Werbung für den Betrieb machen
  10. Aufträge annehmen und Termine bei den Kunden planen

Materialbeschaffung

Handwerkskammern und Innungen helfen beim Einkauf der Berufskleidung. Günstige Leasingfahrzeuge finden sich auf Internetportalen, die auch Jahreswagen und Leasingrücknahmen anbieten.

Spezialisierungen im Maurergewerk

Für Existenzgründer bietet sich eine Spezialisierung im Bereich von Wärmedämmung und Sanierer an. Auch eine Restauratorenfortbildung für Meister des Maurerhandwerks lohnt sich. Dies öffnet die Tür zur Denkmalpflege, einem lukrativen Aufgabengebiet.

Zertifizierungen
Das Qualitätssiegel des DIQP (Deutsches Institut für Qualitätsstandards und -prüfung e. V.) für Maurer & Bauunternehmen steht für geprüfte Identität, Bonität und durch Rechtsanwälte geprüfte Verträge. Betriebe, die das Siegel führen sind Kompetent in der Beratung und professionell in der Arbeit.

„Meisterhaft Bauen“ ist eine Gemeinschaftsaktion des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks und der Landesverbände. Das Siegel bekommen Fachbetriebe, die Kompetenz und zuverlässige Arbeit nachweisen.
Die Vereine „Bauen mit Innungs-Qualität“ aus München und Berlin verleihen Qualitätssiegel an Baufirmen die Vorgaben bezüglich Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Kundenorientierung einhalten.

Eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 BAUWESEN lohnt eher für größere Unternehmen, denn dies belegt gute Organisationsstrukturen, beurteilt interne Schnittstellen im Unternehmen aber auch die Produktqualität.


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