Wer als Kfz-Mechaniker (Kfz-Mechatroniker) eine eigene Werkstatt eröffnen möchte, stürzt sich in den Wettbewerb mit mehr als 16.000 Markenwerkstätten und über 21.000 freien Werkstätten (laut Statista 2017). Der Markt ist weitgehend abgedeckt und daher müssen Gründer jeden Schritt genau planen.

Die Konkurrenz- und Marktlage richtig einschätzen

Der Markt ist sehr eng und die Konkurrenz groß. Dies liegt unter anderem an einem recht kleinen Einzugsgebiet. Kunden sind selten bereit mehr als 50 Kilometer zu einer Werkstatt zu fahren. Hinzukommt ein hoher Bestand an Neuwagen und Hersteller, die über Finanzierungsmodelle die Käufer an ihre eigenen Werkstätten binden. Gründer müssen insbesondere diese Aspekte beachten:

  • Wie viele Werkstätten gibt es bereits in der Region?
  • Wo liegen deren Schwerpunkte?
  • Wo lassen sich Lücken im Versorgungsnetz erkennen?
  • Hat der Gründer die Voraussetzungen, diese abzudecken?

Das Auftragsvolumen ist in den letzten Jahren etwas rückläufig, dennoch konnten kleinere Werkstätten leicht zulegen, aber der Standort ist von großer Bedeutung, deshalb gilt es diesen genau zu überdenken, bevor gegründet wird.

Freie Werkstatt oder Vertragswerkstatt gründen?

Grundsätzlich stellt sich die Frage ob der Gründer eine freie Werkstatt oder eine Vertragswerkstatt gründen möchte, die sich auf eine bestimmte Automarke spezialisiert hat. Bei einer Vertragswerkstatt wird man leichter ein Experte, weil es sich um dieselben Probleme handelt, die die Autos eines bestimmten Fabrikates haben.

Andererseits hat eine freie Werkstatt eine bessere Chance, sich einen großen Kundenstamm aufzubauen. Auch die Handlungsspielräume sind größer, denn bei einer Markenwerkstatt gibt es Herstellerangaben, die streng beachtet werden müssen. Dies ist auch in Bezug auf die Ersatzteile schwieriger, denn sie müssen immer direkt vom Hersteller bezogen werden. Zu beachten ist aber auch, dass die Anzahl freier Werkstätten höher ist als die der Markenwerkstätten.

Fachliche Voraussetzungen für eine Existenzgründung als Kfz-Mechaniker

Ob eine Meisterpflicht besteht, hängt vom genauen Angebot ab, dass die Werkstatt bieten wird. 

Für selbständige Kfz-Meister herrscht nicht immer Meisterpflicht
Wer sicherheitsrelevante Arbeiten ausführt, übt ein zulassungspflichtiges Handwerk aus, das in der Handwerksordnung (HWO), Anlage A, erwähnt ist. Betriebe, die sich beispielsweise auf einfache Wartungsarbeiten oder auf Blechreparaturen beschränken, brauchen keinen Meister. Es lohnt sich im Zweifelsfall sich bei der HWK oder der IHK zu erkundigen, um die persönlichen Voraussetzungen zu klären

Unter bestimmten Voraussetzungen darf der Betrieb ohnehin auch ohne Meisterbrief alle Arbeiten ausüben.

Hinweis: Für die Außenwirkung ist eine Meisterwerkstatt immer besser. Das wirkt auf den Kunden seriöser und ist in jedem Falle die bessere Voraussetzung für die Selbständigkeit.

Kosten

Die Kosten einer Gründung in eigener Regie sind extrem hoch. Ein Businessplan, bei dessen Erstellung Gründungsberater, die Handwerkskammer und auch Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit helfen, verschafft einen Überblick. Der Businessplan legt die Marktlage, die zu erwartenden Einnahmen und die Gründungskosten offen. Außerdem bildet er die Basis um Kredite und Fördermittel zu beantragen.

Kosten für die Grundausstattung einer Kfz-Werkstatt

Die Höhe der Kosten hängt vom Konzept ab. Kfz-Mechaniker, die eine bestehende Werkstatt übernehmen oder die als Franchisenehmer beginnen, müssen meist nur 10.000 bis 30.000 Euro aufbringen, dafür aber später Gebühren zahlen oder eine Beteiligung am Umsatz gewähren.

Wer die Werkstatteinrichtung in eigener Regie besorgt, muss mit Beträgen von weit über 150.000 Euro rechnen.

Fahrzeug

Da die Kunden in die Werkstatt kommen und Lieferanten Ersatzteile sowie Werkzeuge anliefern, braucht eine Kfz-Werkstatt kein Firmenfahrzeug. Gelegentlich notwendige Fahrten lassen sich problemlos mit dem Privatauto erledigen.

Hinweis: Finanzämter müssen die Kosten für einen Firmenwagen nicht anerkennen, wenn diese für den Betrieb nicht erforderlich sind.

Werkzeug

Automechaniker benötigen eine Vielzahl von Werkzeugen, um Motoren, Getriebe und die Mechanik der Fahrzeuge zu reparieren. Außerdem sind für die Reparatur moderner Modelle spezielle Diagnoseeinrichtungen erforderlich. Der Betrieb braucht unter anderem:

  • Abzieher
  • Akku- und Druckluftwerkzeuge
  • Gewindeschneider
  • Ratschen, Maul und Ringschlüssel
  • Schweißgeräte
  • Zangen

Eine professionelle Ausstattung mit Werkzeugen für eine Kfz-Werkstatt, kostet mindestens 2.000 Euro.

Kleidung

Kfz-Mechaniker arbeiten meist in zugigen Hallen und üben vielseitige Tätigkeiten aus. Stehen, Sitzen und Hocken oder das Arbeiten auf den Knien gehören im Arbeitsalltag des Kfz-Mechanikers dazu. Dabei wird die Arbeitskleidung an bestimmten Stellen stärker strapaziert und kommt nicht selten in Kontakt mit Schmutz wie Staub, Motoröl und Kraftstoff oder sogar Flüssigkeiten, die ätzend sind. Die Kleidung muss funktionelle und hautschützende Eigenschaften besitzen und sollte bei Bedarf auch Schutz vor Kälte bieten.

Die Hose wird am besten in Form einer Latzhose oder einem Overall aus haltbarem Material wie einer Kombination aus Polyester und Baumwolle gewählt. An den Knien helfen Verstärkungen und Taschen für Kniepolster, wenn auf dem Boden gearbeitet werden muss. Ein Overall schützt gleichzeitig den Oberkörper und bietet mit seinen vielen Taschen Platz zum Verstauen von Werkzeug, das schnell zur Hand sein muss. Die dazu passende Arbeitsjacke sollte ebenfalls aus strapazierfähigem Material bestehen und ist häufig an den Ellenbogen verstärkt. Ein Arbeitsmantel (Kittel) ergänzt das Outfit.

Auf Sicherheit achten
Die Arbeit in einer Kfz-Werkstatt ist mit unterschiedlichen Gefahren verbunden. Beim Schleifen entwickelt sich Staub, beim Flexen fliegen gefährlich Splitter in den Raum und das Schweißen erfordert Schutz vor Lichtbögen und elektrischen Entladungen. Da der Mechaniker mit schweren Teilen hantiert, sind auch Sicherheitsschuhe notwendig.

Werden Mitarbeiter beschäftigt, sollte der Gründer betriebsintern regeln, welche Sicherheitsklasse die Arbeitsschuhe aufweisen müssen. Die Berufsgenossenschaft schreibt mindestens Sicherheitsschuhe der Klasse S1 vor. Der Schuh sollte Sicherheitskappen besitzen und resistent gegen Kraft- und Schmierstoffe sein sowie antistatische Eigenschaften besitzen. Auf der sicheren Seite ist, wer sich für Sicherheitsschuhe der Klasse S3 entscheidet. Diese sind wasserdicht und besitzen eine durchtrittsichere Sohle

Schutzbrillen, Staubmaske, Handschuhe und Sicherheitsschuhe (Sicherheitsklasse: S3 SRC – öl- und benzinresistente Sohle; Mittelfußschutz; Rutschhemmung) sind unverzichtbar.

Für die Arbeitskleidung eines Kfz-Mechanikers sind mindestens 400 Euro pro Person zu veranschlagen.

Büro/Computer

Das Büro der Kfz-Werkstatt dient dem Empfang von Kunden und sollte daher einen gepflegten und professionellen Eindruck machen. Außerdem ist ein PC mit Software für Autowerkstätten wichtig.

Für Büroausstattung und Software sind mindesten 5.000 Euro zu veranschlagen.

Geschäftsausstattung: Briefpapier, Logo und Visitenkarten

Homepage, Visitenkarten, Kleidung und Werbemittel sollten eine einheitliche Gestaltung aufweisen und ein Logo tragen.

Grafikagenturen und Webdesigner helfen bei diesem einheitlichen Auftritt. Hierfür sind Kosten von mindestens 500 Euro einzukalkulieren.

Lager

Die notwendige Größe und Ausstattung des Lagers hängt vom genauen Angebot der Werkstatt ab. Die Werkstatt sollte zumindest Kleinteile wie Leuchtmittel und Schmierstoffe immer vorrätig halten. Die professionelle Ausstattung eines Lagers kostet mindestens 1.000 Euro.

Werkstatt

Die Einrichtung der Werkstatt ist mit Abstand das teuerste bei der Gründung. Die dringend notwenige Ausrüstung kostet über 30.000 Euro. Folgende Dinge sollte die Werkstatt bei der Gründung auf jeden Fall beinhalten:

  • Abgastester ab 7.000 Euro
  • Bremsenprüfstand ab 5.000 Euro
  • Diagnosegerät ab 2.000 Euro
  • Hebebühne ab 5.000 Euro
  • Kalibrierung von Fahrerassistenzsystemen ab 7.000 Euro
  • Klimaservicegerät ab 2.000 Euro
  • Kompressor ab 2.000 Euro
  • Scheinwerfereinstellgerät ab 2.000 Euro
  • Werkzeugwagen ab 1.000 Euro

Laufende Kosten

Zu Beginn kennen potenzielle Kunden den Betrieb nicht. Es ist damit zu rechnen, dass erst im Laufe des zweiten Monats Umsätze erfolgen. Im ersten Jahr ist nicht mit einer Vollauslastung zu rechnen. Trotzdem fallen ständig laufende Kosten an.

Mitgliedschaften

Ein selbstständiger Kfz-Mechaniker ist verpflichtet Mitglied bei der Handwerkskammer und der Berufsgenossenschaft zu werden.

Handwerkskammer
Die monatlichen Kosten orientieren sich am Gewinn. In der Regel ist ein Grundbeitrag von 120 bis 350 Euro im Jahr zu zahlen, wenn der Jahresgewinn unter 25.000 Euro liegt.

Hinweis: Existenzgründer und Einzelunternehmer, welche erstmalig ein Gewerbe anmelden, unterliegen Sonderkonditionen. Je nach Kammer sind sie in den ersten vier Jahren von Beiträgen befreit oder müssen nur einen geringe Summe zahlen.

Berufsgenossenschaft
Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) ist zuständig für Kfz-Mechaniker. Die Beiträge richten sich nach der Bruttolohnsumme.

Sofern der Betrieb keine Mitarbeiter beschäftigt, entsteht keine Beitragspflicht. Der Inhaber kann sich freiwillig versichern. Der Beitrag richtet sich nach der Versicherungssumme (22.428 Euro – 90.000 Euro).

Innungen
Im Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V.  sind etwa zwei Drittel der 38.000 Kfz-Betriebe, über 235 Innungen und 14 Landesverbänden sowie 36 Fabrikats-Verbände Mitglied. Die Fachverbände helfen bei der Einrichtung von Werkstätten, bieten Schulungen an und betreiben seit 1970 Kfz-Schiedsstellen. Letztere sind Musterbeispiele für Verbraucherschutz.

Aus diesem Grund bevorzugen Kunden Innungsbetriebe.

Die Höhe der Beiträge hängen von den verschiedenen Kreisverbänden ab. Meist ist mit Kosten von 300 bis 500 Euro im Jahr zu rechnen.

Fahrzeug

Da der Betrieb kein Firmenfahrzeug benötigt, fallen nur geringe Kosten für die gelegentliche Nutzung des Privatfahrzeuges an. Mit etwa 100 Euro pro Monat ist für diesen Posten zu rechnen.

Versicherungen

Als Vollhanderker muss sich der Betreiber einer Kfz-Werkstatt in der Handwerkerpflichtversicherung versichern. Diese Rentenpflichtversicherung kostet monatlich je nach Region zwischen 390 und 480 Euro. Sie zählt zwar nicht als Betriebsausgabe, trotzdem muss die Werkstatt diesen Betrag erwirtschaften.

Bedingt durch die wertvolle Ausstattung des Betriebs ist eine Inhalts- und Betriebsunterbrechungsversicherung unbedingt anzuraten. Ebenso sollte eine Betriebshaftpflicht abgeschlossen werden. Dieser Posten ist mit 100 bis 150 Euro im Monat zu veranschlagen

Miete / Nebenkosten / Strom / Wasser / Telefon

Eine große Halle kostet meist zwischen 1.000 und 2.000 Euro Miete. Sie darf nicht zu abgelegen liegen, damit Kunden den Betrieb bemerken. Daher sind sehr günstige Räume oft ungeeignet.

Für Strom, Wasser und Telefon sind weitere 500 bis 1.000 Euro zu erwarten.

Tipp: Stillgelegte Tankstellen haben oft eine kleine voll ausgerüstete Werkstatt und befinden sich in einer optimalen Lage.

Marketing

Um sich auf dem engen Markt zu behaupten, muss der Gründer ein sehr gezieltes Marketing betreiben. Eine gute und genaue Arbeit ist die Voraussetzung, um Kunden zu binden, denn die meisten Autofahrer bleiben ihrer Werkstatt treu, wenn sie mit dem Service zufrieden sind. Daneben gilt es, sich auch online und offline als zuverlässiger Kfz-Betrieb für die Kunden sichtbar zu machen.

Webseite
Der Weg in die Selbständigkeit sollte von einer professionell gestalteten Homepage begleitet werden. Eine gepflegte Webseite mit Referenzen von zufriedenen Kunden ist eine solide Basis, um den Betrieb bekannt zu machen. Für 30 bis 80 Euro pro Monat erledigen Profis diese Arbeit und übernehmen die Pflege und die Suchmaschinenoptimierung der Webseite.

Werbung online

Immer mehr Kunden suchen online oder auf ihrem Smartphone nach einer geeigneten Werkstatt für ihr Auto. Deshalb ist es wichtig, im Netz gut auffindbar zu sein und das eigene Leistungsspektrum anzugeben. Neben der eigenen Webseite ist auch die Anmeldung in Handwerkerportalen wie MyHammer sinnvoll. Hier kann der Gründer seinen Betrieb präsentieren und zufriedene Kunden können ihr Feedback hinterlassen und dabei helfen, neue Kunden zu gewinnen.

Werbung offline
Die Webseite und das Onlinemarketing alleine bringt keine Kunden. Anzeigen in Werbeblättern sind unverzichtbar. Diese Kampagnen sollten Flyer unterstützen.  Um auf die neue Werkstatt aufmerksam zu machen, sind Sonderaktionen wie Rabatte oder ein Tag der offenen Tür sinnvoll.

Für Werbung online und offline sind 150 bis 300 Euro pro Monat für den Start einzukalkulieren.

Checkliste: Kfz-Werkstatt gründen

  1. Sind die fachlichen Voraussetzungen erfüllt? -> Meisterpflicht; Ersatz für Meister; Beschränken auf Arbeiten, die keinen Meister erfordern
  2. Ist das Gründungskapital für den Start vorhanden? Businessplan erstellen, um Gründungszuschuss zu bekommen.
  3. Gewerbeanmeldung, Meldung bei der Berufsgenossenschaft und der Handwerkskammer erledigen
  4. Innungsmitgliedschaft beim entsprechenden Fachverband des Bundeslandes beantragen
  5. Geschäftsausstattung in Auftrag geben
  6. Werkzeug und Arbeitskleidung einkaufen
  7. Werbung für den Betrieb machen
  8. Aufträge annehmen und Termine bei den Kunden planen

Material- und Ausstattungsbeschaffung

Im Idealfall mietet der Gründer eine stillgelegte Werkstatt, da sich in dieser oft bereits eine Grundausstattung befindet. Was an Arbeitsgerät und Werkzeug fehlt, sollte er gebraucht im Internet beschaffen. Die Innung und die Handwerkskammer können meist auch helfen, eine günstige Einrichtung für den Start in die Selbständigkeit zu beschaffen.

Spezialisierungen

Besonders für Neugründer ist eine Spezialisierung anzuraten, um die Kosten der Werkstatteinrichtung gering zu halten. Es ist ohnehin schon lange in der Branche üblich nicht alle Arbeiten anzubieten. Es lohnt, sich beispielsweise auf Unfallreparaturen zu beschränken und in jedem Falle Ölwechsel und Reifenwechsel ins Standardprogramm mit aufzunehmen.

Ein interessantes Teilgebiet ist auch die Reparatur von Teilen, die Fachbetriebe meist austauschen, statt sie instandzusetzen. Dies betrifft unter anderem Motoren, Getriebe und Lichtmaschinen.

Reparatur von Oldtimern

Eine Spezialisierung auf Oldtimer ist ebenfalls eine Option, erfordert aber Sachkenntnisse, die bei der modernen Mechatronikerausbildung nicht vermittelt werden. Folgende Spezialisierungen im Bereich Kfz-Mechatronik sind außerdem möglich:

Karosseriearbeiten

Vielen Kunden ist ein makelloses Aussehen ihres Fahrzeuges sehr wichtig. Solche Autobesitzer geben sehr viel Geld für den Zustand ihres Wagens aus, um den Wert möglichst lange zu erhalten. Es ist eine Überlegung wert, sich auf Karosseriearbeiten zu spezialisieren und Dellen, Beulen und Kratzer in der Karosserie zu reparieren.

Glasreparaturen

Glasreparaturen sind gefragt. Egal ob es um einen Steinschlag geht oder um Windschutzscheiben, die komplett gewechselt werden müssen. Ins Angebot mit aufgenommen werden kann auch das Anbringen von Tönungsfolien, wenn sich der Gründer auf den Bereich Glasreparatur spezialisieren möchte.

Elektronik

Auch im Bereich Kfz-Elektronik ist eine Spezialisierung gut möglich. Besonders bei den Neufahrzeugen wird die Anzahl elektronischer Systeme immer höher. Die Nachfrage nach Experten auf diesem Gebiet wird steigen. Natürlich ist eine gute Fachkenntnis auf diesem Gebiet absolute Voraussetzung.

Zertifizierungen

Große Zulieferer und Autohersteller bieten eine Vielfalt an Kursen an, für die sie Teilnahmezertifikate ausstellen. Mit diesen belegen Werkstätten, dass sie sich auf verschiedenen Gebieten weitergebildet haben, beispielsweise sich im Bereich Reifendruckkontrollsysteme auskennen.

Andere Zertifizierungen enthalten eine Prüfung, für manche Arbeiten ist dies sogar vorgeschrieben. Ein Sachkundenachweis kann im Bereich Klimaanlagen nötig sein oder wenn Bauteile, die einen Airbag enthalten, repariert werden müssen.

Die Innungen schulen beispielsweise zum „Fachbetrieb für historische Fahrzeuge“,  „Fachbetrieb für Hybrid- und Elektrofahrzeuge“ und erteilen entsprechende Zertifikate. Dies ist im Hinblick auf eine Spezialisierung wichtig.


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